Oliver
The Twilight Sad beenden das Jahr, wie sie es begonnen haben - mit einer Liveplatte. Im Gegensatz zur vollen Bandwucht von It Won/t Be Like This All the Time Live bedient Oran Mor 2020 nun aber die zurückgenommene, reduzierte Ader der Schotten.
Mit knapp eineinhalb Jahren Verspätung - durch konsequent untertauchte, von der NY Times publizierte Vorwürfe, die nun wie ein Damoklesschwert über der Überraschungs-Veröffentlichung schweben - legt Ryan Adams mit Wednesdays ohne Vorwarnung das erste (oder nun doch auch einzige?) seiner drei bereits 2019 angekündigten Alben vor.
Eine feine Weihnachtsüberraschung: Chino Moreno, Shaun Lopez und Chuck Doom holen ††† alias Crosses nach knapp sechs Jahren Pause mit dem Cause & Effect-Cover The Beginning of the End zurück aus der Versenkung.
Nach mindestens drölfzig wunderbar-unscheinbaren Veröffentlichungen im Jahr 2020 kann man auf dem owl.-Bingo nun auch den Punkt Weihnachts-Musik abhaken: Two Christmas songs by the fire.
Weihnachtsmusik im Tex-Mex und Americana-Gewand: Calexico übersetzen die Form von The Thread That Keeps US mit Seasonal Shift in ein Christmas-Album, das (vielleicht nicht thematisch, aber musikalisch zumindest über weite Strecken) notfalls auch das gesamte Jahr über funktionieren kann.
Drei Jahre nach dem Ableben von Chris Cornell hat dessen Witwe Vicky Produzent Brendan O’Brien ein posthumes Coveralbum basteln lassen. No One Sings Like You Anymore funktioniert dabei besser als erwartet.
Für kurze Zeit gibt es das Patreon-Weihnachtspräsent auch via Bandcamp zu haben: Algiers beweisen sich mit der Algiers Crew Holiday Fan Club digi 7inch als Fans von „Industrial Soul Rock & Holiday“.
„Merry witchmas everybody. And a happy new year.“ Devil's Witches sehen keinen Grund, zu Weihnachten in den besinnlichen Modus zu schalten, sondern feiern auch auf der Christmas-Single Sugar Plum den eindeutigen Heavy Psych Fuzz.
Schon das gesamte Jahr über unterstützen Black Midi den Veranstaltungsort Windmill Brixton in South London mit Compilation-Beiträgen. Nun spendiert die Band die beiden bm xmas covers.
Fuck Content vermittelt zu keinem Zeitpunkt ein richtiges Live-Feeling. Eine Themenverfehlung, die aber insofern egal ist, weil Greg Puciato (neben fünf nachgelegten unveröffentlichten Stücken sowie einer Demo aus dem Archiv) elf Live-Updates eingespielt hat, die die regulären Versionen von Child Soldier: Creator of God übertreffen.










