2025 hatte in der Breite viel zu bieten, war aber in Summe gerade an expliziten Highlights gemessen dann doch ein eher durchwachsenes Jahr, was die Veröffentlichung neuer Musik anging – wohl nicht nur für all jene, die sehnsüchtig auf das in Aussicht gestellte nächste The Cure-Album gewartet haben.
Während 2026 schon die ersten Schatten potentieller Glanztaten vorauswirft, lohnt sich ein Rückblick auf die vergangenen 12 Monate dennoch.
Geprägt vom Ableben einiger persönlicher Lieblinge (respektive zahlreicher popkultureller Ikonen), bleibt 2025 zuerst auf Live-Ebene in Erinnerung: Ozzy konnte sich in Birmingham etwa noch auf der Bühne verabschieden, die Abende mit Brent Hinds fanden dagegen nicht mehr statt. Dafür gab es die Bühnen-Rückkehr von My Bloody Valentine, Radiohead oder Acid Bath zu bestaunen, Slowdive verirrten sich gar erstmals nach Österreich. (Die meistgelesenen Konzertrückblicke an dieser Stelle stammten 2025 übrigens zu den Shows von Morrissey im Gasometer, Phiz und Co. im Sub sowie Nine Inch Nails in der Wiener Stadthalle.)
Passend dazu erschien heuer dann auch eine Flut an tollen Live-Platten – zumindest jene von Billy Strings, Adrianne Lenker und Botch sollte man sich unbedingt ins Regal stellen.
Stcihwort Plattenregal: 2025 war auch das Jahr, in dem sich viele Künstler von Spotify abgewendet haben – neben einer seit jeher beschissenen Entlohnung seitens des größten Streaming-Portals waren es vor allem ICE-Adds und die Investments von CEO Daniel Ek, die das Fass vielerorts zum überlaufen brachten.
Dennoch gibt’s an dieser Stelle wieder entsprechende Spotify-Playlisten zu den Jahrescharts – ein Heavy Pop-Umzug zu einem anderen Streaming-Dienst hat angesichts der eigenen Bequemlichkeit (noch) nicht stattgefunden.
