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Im Rückspiegel hinterlässt 2011 ein ereignisreiches Musikjahr: zahlreiche große Bands haben sich getrennt, nicht wenige ehemals wichtige Gruppierungen entern wieder die Bühnen. Am längsten währen werden jedoch vermutlich die Eindrücke jener Alben, die in den vergangenen zwölf Monaten auf Tonträger gebannt wurden.
heavypop.at präsentiert seine 50 liebsten Albumveröffentlichungen 2011:
Scour sind mittlerweile bei Nuclear Blast untergekommen, doch bedeutet das nach Grey und Red keine mildernden Umstände: Black setzt die aus dem Black Metal kommende Entwicklung der Allstar-Extrem-Metal-Kombo fort.
Imprints of Man bedeutet: „Steve Blanco plays the music of Imperial Triumphant for solo piano“. Dazu raten die maskierten Avantgarde-Metaller als Kollektiv: „Please enjoy the lush decadence of these frequencies.“
No Kings, The List und Join ICE: Jesse Welles nimmt seine Rolle als aktuell wohl gewichtigster Protest-Musiker im Singer-Songwriter- und Folk-Spektrum gleich mit drei schmissigen Ohrwürmern wahr.
Nach ihrer Interpretation von Minor Threats I Don’t Wanna Hear It veröffentlichen die Foo Fighters mit Today’s Song eine Single, die als Momentaufnahme gleichermaßen nach vorne wie hinten blickt.
Supersolider, moderner Oldschool Death aus dem Church of Ra-Dunstkreis mit Supergroup-Besetzung: Living Gate heben ihr Debütalbum Suffer as One mit tollen Einzelideen und Spielwitz über den Durchschnitt.
Gitarrist Tommy Meehan (Deaf Club, Cancer Christ, Sweatband Records, Cartoon Network) und Drummer Seth Carolina (Starcrawler) spielen als Squid Pisser auf My Tadpole Legion ein wunderbar durchgeknalltes The Locust-Tribute-im-Geiste ein.
Die Post Metal-Szene der Alpenrepublik ist ja eine äußerst vitale. Ihren Teil dazu tragen auch XYOU mit dem Doppel aus Shells und Wavering bei und sagen über ihre "(largely) instrumental music, blending elements from sludge, ambient and post-metal": "We continuously experiment to push our boundaries from song to song."
Progressiver Screamo, der begeisternd (über)fordert: Mit ihren Zweitwerk Derramar | Querer | Borrar bauen Massa Nera jene Vorzüge aus, die der Vorgänger Los pensamientos de una cara palida 2017 für die Band aus New Jersey etablierte.
Für The Lockdown Sessions gilt: Musik von Roger Waters zu konsumieren bedeutet mittlerweile ja immer auch, für sich selbst eruieren zu müssen, ob man Kunst und Künstler voneinander trennen kann/will.









