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Mutmaßlich wird Stove als zehntes Studioalbum in absehbarer Zukunft die bisher längste Platten-Pause in der Diskografie von Lana Del Rey beenden. Bis dahin bleibt jedoch noch Zeit für einen Rückblick auf das bisherige Schaffen der Amerikanerin - wobei der Versuch, eine qualitativ so konstante Diskografie in eine subjektive Reihenfolge zu bringen, praktisch nur eine nicht in Stein gemeißelte Momentaufnahme sein kann.
Spätestens vor drei Jahren hat sich Solange mit dem fabelhaften A Seat at the Table endgültig als die komplexere Künstlerin der Knowles-Schwestern positioniert. Nun scheint der ebenfalls aus dem Nichts kommenden Nachfolger When I Get Home als Gegenreaktion darauf jedoch an den aufgetanen Möglichkeiten bewusst zu verwässern.
James Blake schließt mit seinem vierten Studioalbum einen Kreis: Wo er das laufende Jahrzehnt als Trends-setzender Dubstep-Visionär begann, beendet er es über den Schmelztiegel Assume Form als ungewohnt schwungvoller Zeitgeist-Epigone mit der Leichtigkeit des schwerelos-verliebten Seins im Rücken.



