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American Football haben zum 25 jährigen Jubiläum nicht nur eine neuerliche Anniversary Edition ihres selbstbetitelten Debütalbum-Klassikers remastern lassen, sondern auch eine vom "string-swept and imaginative folk" über "idiosyncratic international pop" und "intricate instrumental splendor" zum "open-road shoegaze wonder" reichende (Covers)-Compilation kuratiert.
Justin Vernon behält zwar titeltechnisch seiner Neigung für exzentrische Namengebungen - und vor allem den Einsatz von Beistrichen - bei, führt Bon Iver mit der EP SABLE, aber so nahe an die Wurzeln des Projekts zurück, wie man es ehrlicherweise nicht mehr für möglich gehalten hätte.
Sardonic Ideas of Spastic Contempt ist das zweite Album des spanischen „one man mathgrind project“ Dissordawtisms, das atemlose 20 Minuten an technischem Wahnwitz ausspeit.
Subjektiv konnte das solide Perfect Saviors nur für sehr kurze Zeit fesseln, bevor es durch den Raster der Aufmerksamkeit rasselte. Nun reklamieren The Armed durch die Everlasting Gaze EP eine zweite Chance für das Album.
Die EP Supplement 66 versammelt vier Songs, die es vor rund fünf Monaten nicht auf Paul Weller siebzehntes Studioalbum geschafft haben - auch nicht als Bonus Tracks der Deluxe Edition.
"Für uns ist dieses Album wie eine Skulptur aus schwarzem elektrischem Schleim" sagen Oranssi Pazuzu und umschreiben damit, dass sie ihre interstellar-psychedelische Vision eines grenzenlos finsteren Horrors womöglich noch nie derart zugänglich und kompakt in Form gebracht haben, wie auf ihrem sechsten Studioalbum Muuntautuj.
Candy vermelden die Rückkehr zu ihrem Stamm-Label Triple B Records anhand der in 55 Sekunden den Abriss provozierenden Wurzelbesinnung Football. Die dazugehörige EP Flipping macht drumherum jedoch den Spagat zum nach vorne blickenden Puristengift It's Inside You.
Am Postrock und Slowcore kultivierter Shoegaze kennt keine Eile: Mit Acts of Harm hat das vor über einer Dekade gegründete Birmingham-Quartett Outlander fünf Jahren nach dem Debüt Valium Machine sein zweites Studioalbum fertigtgestellt.
An Overview on Phenomenal Nature hätte eigentlich der Schwanengesang von Cassandra Jenkins sein sollen. Stattdessen hat der unerwartete Erfolg der Platte der inzwischen 40 jährige Amerikanerin zum Durchbruch verholfen, und ihr die Freiheit gegeben weiterzumachen. Diese Entscheidung bildet nun den begünstigten Lebensraum des dritten Studioalbums My Light, My Destroyer.










