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Spoiler: Das Album mit dem Song des Jahres hat es ebenso wenig in das reguläre Ranking der Jahrescharts geschafft, wie zwei jener drei Platten (aus der Feder von Ryan Adams, Sun Kil Moon bzw. Deftones), deren Reviews in Sachen Klick-Zahlen auf dem 2025er-Treppchen stehen.
Gleich vorab: Natürlich hätten sich alleine schon vor allem Bull Nakano und xWeaponx an dieser Stelle eine Positionierung für ihre herausragenden Kurzformate verdient gehabt. Weil nominelle Demos bei der alljährlichen EP-Liste aber (zugegeben mal mehr, mal weniger konsequent) ausgeklammert werden, bleiben diese beiden Schmuckstücke an dieser Stelle jedoch im Filter stecken.
Als Ganzes war Tag 2 weniger stringent und begeisternd, als der fulminante Start in die vier Berlin-Shows von Radiohead, hatte dafür aber subjektiv noch mehr einzelne Lieblingssongs zu bieten.
Die vielerorts als Farewell gedeutete erste Tour seit sieben Jahren ist ein triumphales Comeback, auch am ersten Tag der vier Berlin-Konzerten: Radiohead frischen die Erinnerung daran auf, dass sie immer noch die beste Band der Welt sind.
Nicht essentiell, aber keine so unnötige Idee, wie es zu erwarten war: Enfant terrible Ryan Adams hat mit der Heartbreaker 25th Anniversary Edition den ein bisschen ikonischem Start in seine Solo-Karriere neu aufgenommen.
Das Kurzformat ist eines, das die Kings Leon selten und vor allem seit langem nicht mehr bedient haben - ganz so, wie es der (den chronologisch sortierenden Komplettisten unter ihren Fans wohl Kopfzerbrechen bereitende) Titel EP #2 verdeutlicht.
Mit Under the Powerlines II (October 24 - December 24) versammelt Fol-Singer/Songwriter Jesse Welles die nächste - diesmal eine fast enttäuschd kurzen Zeitraum umspannende - Tranche an Solo-Acoustic Aufnahmen.
Mittlerweile weiß man: After EP 2 sowie sein weniger Monate alter Vorgänger sind aus jenem Revival-Holz geschnitzt, das man bei rym durchaus zu schätzen weiß - und bei Pitchfork eher nicht.
„Dancin' is good for ya!“: King Gizzard & the Lizard Wizard toben sich aktuell neben ihren opulenten Phantom Island-Orchester-Shows mit schweißtreibenden Rave-Sets aus.
Was nicht nur durch den Fokus auf die ein enormes Tempo vorlegenden The Smile bis vor kurzem noch wie reines Wunschdenken anmutete, zumal die ersten Gerüchte über eine potentielle Comeback-Tour doch haltlos zu verblassen schienen, ist nach einem frustrierenden Ticketkauf-Szenarium im Oktober plötzlich doch Wirklichkeit geworden: Erstmals seit 7 Jahren stehen Radiohead wieder auf der Bühne.


![Radiohead [09.12.2025: Berlin, Uber Arena] Radiohead [09.12.2025: Berlin, Uber Arena]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/12/IMG_0970-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)
![Radiohead [08.12.2025: Berlin, Uber Arena] Radiohead [08.12.2025: Berlin, Uber Arena]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/12/IMG_0805-2.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)




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