Uprising / Panopticon – Split

von am 22. Februar 2026 in EP

Uprising / Panopticon – Split

Det hjemsøkte hjertet steht als Abschluss der mit  .​.​.​And Again Into The Light (2021) und The Rime of Memory (2023) begonnenen Trilogie in den Startlöchern. Doch davor bündeln Panopticon und Uprising noch einmal ihre Kräfte für den guten Zweck – wenngleich mit überschaubarer Exklusivität. 

Hi everyone, music drop. Austin and I have been sitting on this for quite some time, and we are happy to finally share this little beast of anger with you. A portion of the profits will be donated to Minneapolis immigrant legal defense.“ sagt Jan van Berlekom alias Winterherz alias W und steuert für die gemeinsame Split mit Panopticon gleich zwei – mit jeweils knapp 4 Minuten Spielzeit sehr kompakt gehaltene – Songs bei: einer quasi recykelt, einer neu.
Das frenetisch gepeitschte No Justice, No Peace kennt man bereits von der Bindrune-Compilation Overgrow to Overthrow, während das punkig in die selbe Kerbe schlagende One Conviction Is Not Enough ein ebenso roh aus dem selben Holz geschnitzter Black Metal-Derwisch ist – und in seiner Sound/Ästhetik frappant an Panzerfaust erinnert, derweil die abermals catchy zündende Hook weniger brachial und vordergründigdaherkommt. Sehr kurzweilig jedenfalls, was Uprising da von der Leine lässt!

Weniger direkt geht Panopticon zu Werke. Nach …Speaking… als B-Seite des 2025er-Protests The Poppies Bloom for No King legt Lunn mit dem über zehnminütigen Flag Burner Torch Bearer die nächste Neuaufnahme eines Songs vom selbstbetitelten Debüt vor („music and lyrics written 2007/ recorded and arranged 2020 during the Minneapolis uprising in support of Minnesota black lives matter). Wobei man das – auch durch Gast-Vocals von Azeta (Tvaer), Simon (DawnRay’d) und Jan (Uprising) – verbesserte Update ebenfalls bereits von der bereits erwähnten Bindrune-Songsammlung kennt und liebt… wiewohl der nicht ganz zum Punkt findende Song mittlerweile damit zu kämpfen hat, dass das Panopticon-Songwriting im vergangenen halben Jahrzehnt nochmal einen Satz in den nächsten level gemacht hat.
Da der Track nun auch erstmals in physischer Version erhältlich ist, beantwortet der Amerikaner aber auch die Frage, ob er damit liebäugele, das erste Album seines Projekts als Ganzes zu überarbeiten: „It’s certainly on my mind. 20 year anniversary coming up and all. I was thinking about cleaning up and remixing the original, and then re recording a modern version of the rest of the album next year. Could be fun.“ Allerdings, das wäre – ungeachtet etwaiger Kinderkrankheiten – wirklich absolut toll!

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