Suche nach: Serj Tankian
Diesen Griff ins Archiv hätte sich Serj Tankian sparen können: Covers, Collaborations & Collages ist ein unfertiges Sammelsurium aus halbgaren Ideen in mediokrer Ausführung.
Serj Tankian hätte mit dem Score zu der System of a Down-Promo/Doku Truth to Power an sich eine wirklich schöne, die Trademarks von Kollegen wie Reznor, Ross und Yamaoka geschickt imitierende Hintergrundbegleitbeschallung aufgenommen.
Elasticity versammelt fünf typisch zerschossene, hymnisch strebende Songs, die Serj Tankian eigentlich für ein Comebackalbum von System of a Down erdacht hatte. Geworden ist daraus nichts - was womöglich besser so ist.
Beinahe ein Jahrzehnt nach der ersten Ankündigung machen Serj Tankian und Jimmy Urine doch noch Nägel mit Köpfen und erschaffen mit Fuktronic ihr eigenes Gangster-Score-Hörspiel.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.
Die rund um das 40 jährige Jubiläum des ikonischen Gang of Four-Debütalbums Entertainment! begonnenen Arbeiten an The Problem of Leisure: A Celebration of Andy Gill & Gang of Four konnte Gill nicht mehr vor seinem Ableben 2020 vollenden.
System of a Down melden sich aufgrund der derzeit aufkochenden Kriegshandlungen zwischen Armenien und Aserbaidschan bzw. der Türkei erstmals seit 15 Jahren wieder musikalisch zu Wort: Protect the Land und Genocidal Humanoidz sind zwei unspektakuläre, gute Standards.
System of a Down-Schlagzeuger John Dolmayan findet mit These Grey Men und zahlreichen namhaften Kumpels über eine Handvoll an Coversongs seinen ganz (un)persönlichen Rock Bottom.
Dictator hätte die Rohmasse zur Verfügung gestellt, um System of a Down ein starkes Comeback zu ermöglichen. So ist es eben nur ein verdammt solides Soloalbum für Daron Malakian und seine Projektionsfläche Scars on Broadway geworden.










