Reviews

The Fever 333 – Made an America

The Fever 333 – Made an America

von am 1. April 2018

Wenn sich der ehemalige Sänger von letlive. mit dem früheren Gitarristen von The Chariot und dem aktiven Schlagwerker von Night Verses zusammentut, dann herrscht natürlich akuter Supergroup-Alarm. Nicht zuletzt bei The Fever 333 selbst, die gleich mal eine gesamte Bewegung mit politischer Sprengwirkung ins Leben gerufen haben wollen wissen: "The movement is much greater than the music. The art is only a contingent piece. We want to make sure we’re just as involved in the activism and actual activation."

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Mount Eerie – Now Only

Mount Eerie – Now Only

von am 29. März 2018

"A sequel or continuation down the path that began with A Crow Looked At Me": Die Welt des Phil Elverum dreht sich immer noch ausnahmslos um den Tod seiner Frau Geneviève Castrée, jedoch hat sich der Fokus für den anhaltenden Verarbeitungsprozess auf Now Only merklich erweitert.

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Bible Black Tyrant – Regret Beyond Death

Bible Black Tyrant – Regret Beyond Death

von am 27. März 2018

Es ergibt durchaus Sinn, dass das ursprünglich als Fortsetzung des Lumbar-Debüts The First and Last Days of Unwelcome (2013) gedachte Material hinter Regret Beyond Death von Mastermind Aaron D.C. Edge unter dem Banner von Bible Black Tyrant letztendlich doch eine eigene Spielwiese spendiert bekommen hat.

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Jack White – Boarding House Reach

Jack White – Boarding House Reach

von am 25. März 2018

Jack White liefert das adäquate Album zum penetranten Augenkrebs-Artwork: Boarding House Reach ist eine unausgegoren zerschossene Trip-Karambolage aus diffusen Songskizzen, die selten bis nie mit den von ihnen gehegten Ambitionen mithalten kann.

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Preoccupations – New Material

Preoccupations – New Material

von am 24. März 2018

Auch wenn das transportierte Gemeinschaftsgefühl hinter New Material zwischen den Zeilen gestiegen sein mag, die Dark Wave-Sequenzen in ihrem Postpunk nunmehr noch dunkler als bisher schon funkeln und die Kanadier zudem definitiv Pornography als Stimmungsmusik gehört haben, macht das Zweitwerk von Preoccupations praktisch nahtlos beim selbstbetitelten 2016er-Debüt weiter. Weiterhin ist insofern kaum jemand schnörkelloser darin, seine  Alben adäquat zu betiteln.

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The Breeders – All Nerve

The Breeders – All Nerve

von am 21. März 2018

Wen bereits die beiden Pixies-Comebackwerke Indie Cindy und Head Carrier in (mal mehr, mal weniger euphorischen) Freudentaumel versetzen, der dürfte das erste Breeders-Album seit einer Dekade als kleine Offenbarung empfinden. Alle anderen können sich hoffentlich darauf einigen, dass All Nerve zumindest das wohl beste ist, was dem Indierock seit langer Zeit passiert ist.

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The Fratellis – In Your Own Sweet Time

The Fratellis – In Your Own Sweet Time

von am 20. März 2018

The Fratellis haben längst alles gesagt, machen aber unbeirrbar auch ohne Relevanz weiter: In Your Own Sweet Time wird das unermüdliche Stammpublikum der zwanghaften Unterhaltungskünstler aus Schottland wohl freuen, abseits davon aber selbst hartgesottene Indie-Stadionrock-Fans nicht weiter kratzen. Selbst ein Mehr an produktionstechnischem Klimbim kann die dünne Substanz des Songwritings hier schließlich nicht mehr aufwiegen.

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Albert Hammond Jr. – Francis Trouble

Albert Hammond Jr. – Francis Trouble

von am 19. März 2018

Näher ran an ein sechstes Studioalbum der Strokes wird man gefühltermaßen bis auf weiteres wohl nicht kommen, doch Albert Hammond Jr. muss sich mit Francis Trouble auch (ein weiteres Mal) gar nicht unbedingt eklatant vom Sound seiner Stammband - oder seiner bisherigen drei Soloalben - emanzipieren: Zehn smarte Indierock-Ohrwürmer erweitern die Diskografie des 37 Jährigen überraschungsarm, aber enorm zuverlässig.

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Swarrrm – Beginning to Break

Swarrrm – Beginning to Break

von am 15. März 2018

Swarrrm wagen mit Beginning to Break (alias こわれはじめる) die Probe aufs Exempel: Wieviel eigenwillige Nonkonformität und ungenierten Pop kann brutaler Grindcore auf halbem Weg zum Screamo ertragen, ohne über das Ziel hinauszuschießen?

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Criminal Body – Criminal Body

Criminal Body – Criminal Body

von am 13. März 2018

Anfang Oktober 2017 haben Jungbluth nach den grandiosen Sprengladungen Part Ache (2013) und Lovecult (2015) einen Schlußstrich gezogen, dabei aber gleich eine Zukunft unter neuem Namen in Aussicht gestellt. Das selbstbetitelte Mini-Album von Criminal Body klärt nun unmittelbar, warum diese Zäsur notwendig war.

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