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Svalbard werden nach einigen Abschieds-Tourneen und -Shows im Jahr 2026 bekanntlich getrennte Wege gehen. Mit der wehmütigen Euphorie von If We Could Still Be Saved schickt die Band diesem Ereignis einen ergreifenden Single-Epitaph in der Form einer ohne Subtilität auskommenden Hymne vorweg.
Ob der Schmerz über den Split von Every Time I Die 2022 seitens vieler Labels einfach noch zu schwer wog? Anders ist es jedenfalls kaum zu erklären, warum Boreihr Debütalbum Feral so lange nicht an den Mann brachten.
Im Sad Reminders-Subreddit bringt es jemand ganz gut auf den Punkt: Ein bisschen ist Next Stop Vienna to Rome das Song-Äquivalent zu „der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen".
Nach dem wohl vielerorts polarisierenden Goth-Flirt auf Lustful Sacraments rudert James Kent mit Age of Aquarius zu einem konventionelleren Ansatz des Synthwave zurück.
Christopher Mansfield versammelt auf Devout Fences, Vol. 1 zehn intime Coversongs im Lofi-Acoustic-Outfit und garniert sie mit einem dazu passenden, bisher unveröffentlichten Original.
Auch ohne Flöten-Gimmick wird All My Angels den Hype, den Speed nach Only One Mode im Vorprogramm von Knocked Loose oder Turnstile ausgelöst hat, mühelos weiter befeuern.
Als ebenso impulsiver wie konzentrierter Fingerpicker hat Mason Lindahl seine Nische im American Primitivism und Contemporary Folk gefunden, wie die neoklassiszistische Avantgarde von Joshua / Same Day Walking eindrucksvoll unterstreicht.
Um gleich eingangs eine Lanze zu brechen: Natural Rebel war 2018 - schon wegen We All Bleed - nicht die derartige Vollkatastrophe, zu der die Platte vor allem rückblickend allerorts gestempelt wird. Der Nachfolger Lovin' You ist nun aber im Umkehrschluss auch nicht die vielerorts prolongierte Qualitätssteigerung.
Der sonst auf Kollaborationen rund um das Metronomicon Audio-Kollektiv abonnierte Thomas Meidell legt mit ...en gang skal alt dette renne ut i fjorden og forsvinne for alltid sein Solo-Debüt vor.
Mit Con uno sguardo solo ist Noverte 2023 bereits ein tolles Debütalbum als vitales Versprechen an den Screamo und Emoviolence gelungen. Die Folge-EP Life in Minor hält dieses nun ansatzlos.










