Suche nach: de la soul
Nach der generischen Enttäuschung To Be Everywhere Is to Be Nowhere und dem überzeugenderen Palms hat es die 2019er-EP Deeper Wells bereits unterstrichen: Thrice nähern sich wieder ihrer alten Stärke und legen mit Horizons/East (trotz einiger Schönheitsfehler) ihr stärksten Album seit der Reunion vor.
Nun also auch Explosions in the Sky mit Big Bend: Als hätten sie sich die ganze Szeneveröffentlichungstechnisc
“I can’t ask to move the mountain/ So just give me the strength to climb.” beschwört Charley Crockett auf Music City USA das Objekt seiner Begierde. Dabei muss er sowieso nicht befürchten, dass sein Tatendrang ohne Hilfe von außen ungestillt bliebe.
Natalie Imbruglia musste für Firebird erst ein Schreibblockade überwinden, um sechs Jahre nach Male ihr erstes Studioalbum mit Originalmaterial seit 2009 zustande zu bringen.
Brian Borcherdt ist Vater geworden und mit seiner kleinen Familie von Toronto zurück nach Nova Scotia gezogen. Dies führt auch auf Dusted-Album Nummer III zu einer in sich gehenden Wurzelsuche.
Dass Jake Bugg dereinst mit Bob Dylan verglichen wurde, scheint nicht nur knapp zehn Jahre und vier bestenfalls egale Alben her zu sein, sondern wirkt im Angesicht von Saturday Night, Sunday Morning gar wie ein höhnendes Missverständnis aus einem obskuren Paralleluniversum.
Happier Than Ever geht ästhetisch genau die Richtung, die man sich nach dem Debüt When We All Fall Asleep, Where Do We Go? wünschte. Schade allerdings, dass Billie Eilish dabei dennoch „nur“ ein sehr gutes, aber vor allem ambivalentes Zweitwerk gelungen ist.
Alleine aufgrund der Verneigung vor David Bowie im Vorjahr sollte es eigentlich keine schockierende Überraschung sein, dass Durand Jones & The Indications ihren Retro-Philly Soul nun mit Private Space in die Disco führen.
Kurzerhand vor das schon lange angeteaserte The Fall Off eingeschoben, macht The Off-Season seine Sache zwar in gewissen Hinsichten anders als seine fünf Vorgängeralben, landet aber im weitesten Sinne beim selben Ergebnis.
Vince Staples, das offiziell vierte - und selbstbetitelte - Album des 28 jährigen North Long Beach-Guides setzt gleichermaßen bei FM! von 2018 an, wie es auch die Fäden von Summertime ’06 aufnimmt.










