Durand Jones & The Indications – Young Americans

von am 30. Januar 2020 in Single

Durand Jones & The Indications – Young Americans

Fakt ist: Man kann Young Americans, einen von so vielen rundum perfekten Songs von David Bowie, nicht mehr verbessern. Durand Jones & The Indications erledigen insofern trotzdem einen verdammt guten Job.

Mit dem starken American Love Call von 2019 im Rücken hat die Interpretation der Nummer an sich schon mehr Jahre auf dem Buckel: Aufgenommen im August 2017 nach einer Show für Howard Stern, dauerte es nur eine Weile, bis Durand Jones & The Indications das Stück der Allgemeinheit abseits der ursprünglich anvisierten Bowie-Tribute-Platte zugänglich machten.
Für das Cover gesellten sich seinerzeit Alonza Lawrence, Saren Oseitoto und GeDeane Graham für die Backing Vocals zur Gang, dazu noch Ana Nelson am Saxofon sowie Jesse Klirsfeld an der Trompete.

Gemeinsam haben sie eine angenehm frisch und schwungvoll im Deep Soul feiernde Version aufgenommen, die erhebend, aber nicht übermütig in den weich-warmen Bandsound getaucht wird, den smoothen Bläsern und der funkigen Gitarre viel Platz gibt. Vielleicht sind die Chöre im „Young Americans“-Part ein wenig zu eilig dran, dafür singt Jones aber beseelt wie immer.
Kann man also absolut derart machen, wenn man sich so gefühlvoll wie Bandmember Blake Rhein vor Bowie und seinem 1975er Werk verneigt: „The entire Young Americans album is an incredible piece of soul music history with brilliant flares gospel, funk, and disco. The way Bowie is able to use these ingredients and apply them to his own brand of weird-o pop is just amazing.

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