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Fun Fact: Der meist-geklickte Artikel in den vergangenen zwölf Monaten war jener zu Satan Sex Ceremonies von 2019 - aber die Platte ist eben auch verdammt dankbar, was Schlagwörter angeht. Von den insgesamt 571 Musikbesprechungen, die 2020 hier auf Heavy Pop veröffentlicht wurden, hatten dagegen Mrs. Piss (...eventuell lässt sich doch ein Muster bei der angesprochenen Leserschaft erkennen), Forever Blue und Fuktronic die Nase vorne.
Obwohl so viele Bands (wie beispielsweise Weezer, Every Time I Die oder die Fratellis) bereits in der Pipeline köchelnde und längst angekündigte Alben in eine Zukunft verschoben haben, in der wieder Konzerte möglich sein könnten, hätte Kategorie Honorable Mentions 2020 aus allen Nähten platzen können - nein eigentlich müssen.
Eine neue Mode, die zu Beginn des Jahres noch zu grassieren schien, als noch nicht klar war, dass die Pandemie das gesamte Jahr derart hartnäckig im Griff haben würde, hat sich über die Monate aufgehört: Alben vorab scheibchenweise als EPs zu vertreiben. Gut so so - eine Haley Williams beispielsweise hat dieser Trend trotzdem den Platz in dieser Rangliste gekostet.
Die für 2020 angesetzte Tour (in Trio-Besetzung) ist ins Wasser gefallen, deswegen gibt es mit Joan As A Police Woman Live eine Studio-Rekonstruktion (in Bandbesetzung) der vorangegangenen Konzertreise: Kein optimaler Deal, aber trotzdem eine feine Diskografie-Ergänzung.
Rein in die Quarantäne, raus aus der Komfortzone: Die aus dem Touralltag ausgebremsten Kadavar hatten neben den Studio Live Sessions Zeit und erfinden sich und ihren Sound für The Isolation Tapes kurzerhand neu.
Merry Gizzmas: King Gizzard & The Lizard Wizard sprechen knapp vor dem Jahreswechsel noch die Einladung zum offiziellen Bootleg-Vertrieb aus - mit einer weiteren Liveplatte sowie der Compilation Teenage Gizzard.
2020 hätte nach der längsten Studiopause der Band endlich das inzwischen neunte Album von Every Time I Die auf der Agenda stehen sollen - gekommen ist es freilich anders. Zumindest die ersten Vorboten versetzen mittlerweile allerdings in Vorfreude - rufen im Rückblick samt Platten-Ranking aber auch in Erinnerung, welche unfehlbaren Fußstapfen ausgefüllt werden müssen.
Was für ein Jahr für Ichiko Aoba: Seit der Single amuletum bouquet im Jänner hat die Japanerin mit "gift" at Sogetsu Hall nicht nur eines der schönsten Livealben jüngerer Vergangenheit aufgenommen, sondern erweitert ihren Kosmos nun auch noch mit アダンの風 alias Adan no Kaze alias Windswept Adan.
Den *-Zusatz haben Mclusky mittlerweile abgelegt, es wird zudem ernst mit einer Comeback-Studio-Platte unter der Ägide von Steve Albini. Die Startrampe dazu ist die famose Liveplatte Gateway Band.
Schon 2015 hat Joseph D. Rowland sein nach dem gleichnamigen Popol Vuh-Album benanntes Projekt Hosianna Mantra „in the spirit of esoteric futurism“ gegründet. Fünf Jahre später folgt nun das Debüt Particle Mythology.










