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Mit Demonic, Her konnten Ibliss Kuala Lumpur quasi in Alleingang auf der internationalen Landkarte des verdrogten Vintage Stoner Doom positionieren. Ein Umstand, den sie mit dem soliden Bintang Fajar unterstreichen.
"Rock'n'roll can't grow up, it is a perpetual teenager and this album feels exactly like that" sagt Howlin' Pelle Almqvist ganz richtig und meint damit praktisch Garage Revival Forever: The Death of Randy Fitzsimmons lässt die Hives eine überraschend lebendige Wiedergeburt feiern.
Johnny Booth gelingt mit ihrem dritten Album Moments Elsewhere ein Metalcore-Konsens, der bei der Fan-Schnittmenge aus Frontierer, Every Time I Die und Grayheaven für feuchte Höschen sorgen sollte.
Ein Jahr nach der in Szene-Kreisen gehyten EP The Circle Chant legen die Blackgaze-Senkrechtstarter Agriculture ihr selbstbetitelten Debütalbum vor: ebenso vielversprechend wie unausgegoren.
I Can’t Get No Satisfaction: Nach den zwei starken EPs Service Weapon und Habitual Offender und einer tollen Split-Single mit Maniac enttäuschen die Hardcore Punks Spy mit ihrem ersten Studioalbum.
Chamber spielen auf ihrem eklektischen zweiten Studioalbum den metallischen Mathcore derart unbarmherzig brutal, dass man selbst beim Zuhören auch sofort den wütenden Slamdance durch massive Wände anreißen möchte: Die 29 Minuten von A Love To Kill For verschwenden jedenfalls keine Zeit und werden nicht nur für Fans von Vein.fm, Boundaries, Knocked Loose, End, Chariot oder Foreign Hands schon jetzt einen heißen Anwärter auf die Szene-Platte des Jahres 2023 stellen.
Loma Prieta haben nach Self Portrait satte acht Jahre gebraucht, um ihr sechstes Studio Album fertigzustellen - nicht nur, weil (alleine von Sean Leary) unzählige andere Spielwiesen von den Beteiligten bedient werden woll(t)en, sondern, weil Last nun eben auch weit über den handelsüblichen Screamo hinaus zieht.
Zwanzig Jahre sind seit Indestructible - und damit wohl dem unabänderbar letzten wirklichen Rancid-Klassiker - vergangen. Dennoch: Mehr Instant-Ohrwürmer als auf Tomorrow Never Comes hatte die Punkrock-Institution seit damals nicht zu bieten.
Die Songs von Bright New Disease heißen nicht umsonst No oder Not Surprised: Boris und Uniform nehmen schließlich das 2020er-Wahnsinnsalbum der japanischen Institution als Grundlage für ihre selten aus der Erwartungshaltung ausbrechende Kooperation - doch lässt sich der Metal nicht immer in kompakte Angriffe bündeln.
Um das Erbe von Every Time I Die und The Dillinger Escape Plan anzutreten, sind alle Anwärter hinter Better Lovers von Haus aus nur zweite Wahl. Koningsor werfen ihren Hut mit Death Process dennoch in den Ring.










