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Eine feine Weihnachtsüberraschung: Chino Moreno, Shaun Lopez und Chuck Doom holen ††† alias Crosses nach knapp sechs Jahren Pause mit dem Cause & Effect-Cover The Beginning of the End zurück aus der Versenkung.
Nach 27 Jahren reaktiviert Shane Embury sein Napalm Death-Nebenprojekt Blood from the Soul mit neuer Besetzung: Für DSM-5 sind Converge-Frontmann Jacob Bannon, Megadeth-Drummer Dirk Verbeuren sowie Nasum-Bassist Jesper Liveröd mit an Bord.
In den knapp 15 Jahren, die Jérôme Reuter gefühlt ebenso viele Alben unter seinem Bandbanner veröffentlicht hat, konnte man freilich die Übersicht über das Werk von Rome verlieren. The Lone Furrow diens insofern auch dank der aufgefahrenen (und keineswegs für die zugrunde liegende ausrichtung repräsentative Metal-)Gästeliste als Hingucker.
Seit 2015 wärmen sich Terminal Nation mit einer Handvoll EPs auf, nun ist ihr erster Langspieler Holocene Extinction der Funke, der das Pulverfass hochgehen lässt - wenn auch nicht so imposant wie erhofft.
FOH NOISE VOL 5 bedeutet die nächste Episode an seriellem Harsh Noise-Terror von Spencer Hazard und Dylan Walker unter dem Full of Hell-Banner - abermals eher ein Anreißen von potential, als dessen erschöpfende Ergründung.
Live/Demos ist wohl nur für Komplettisten, Chronisten und Hardcore-Anhänger von Elizabeth Colour Wheel interessant - alle anderen werden diese Wurzelschau aber ohnedies übersehen haben.
Auch wenn sich das Debüt-Soloalbum der arrivierten Szene-Legende Takafumi Matsubara durch seine unzähligen Features eher wie eine verwaschene Grindcore-Compilation anfühlt, steigt - das so passgenau betitelte - Strange, Beautiful and Fast doch auch in das Rennen um die beste Genre-Platte des Jahres ein.
Was für ein Line-Up: Die Szene-Schwergewichter Deafheaven, Touché Amoré und Portrayal of Guilt zeigen in der Arena, dass die ambivalent scheinende Schnittmenge aus hymnischem Blackgaze, Melodic Hardcore und unberechenbarem Tretmienen-Screamo doch zu einem stimmigen Ganzen führt.
Auf halben Weg zum Chinese Democracy-des-Progmetal-Treppenwitz haben Tool 4872 Tage nach 10,000 Days tatsächlich doch noch ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht. Nach außen hin ist Fear Inoculum dabei vielleicht ein wertkonservativer Fanpleaser auf Autopilot, dahinter jedoch ein durchaus evolutionärer Brocken in latenter Verweigerungshaltung.
Scott Stapp hat es offenbar aufgegeben, als Geheimagent den (Ex-)Präsidenten auf seinen Fahrrad zu verfolgen und besinnt sich für sein drittes Soloalbum The Space Between the Shadows auf seine eigentlichen Stärken: austauschbaren Pathos-Rock, knietief im Grunge verwurzelt.