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The War on Drugs – Thinking of a Place

The War on Drugs – Thinking of a Place

von am 5. Mai 2017 in EP

Man muss nicht zwangsläufig schätzen, was aus dem alljährlichen Record Store Day mittlerweile geworden ist - an Thinking of a Place kommt man dennoch kaum herum: The War on Drugs spielen sich zwölf zauberhafte Minuten für den Nachfolger der 2014er-Wohltat Lost in the Dream warm.

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Maxïmo Park – Risk to Exist

Maxïmo Park – Risk to Exist

von am 4. Mai 2017 in Album

Ein wenig mehr noch als bereits auf Too Much Information versuchen Maxïmo Park zwölf Jahre nach dem genialen Debüt mittels einer sanften Revolution endlich den Mut zu finden, sich auf Albumlänge aus den relativ genormten Strukturen der fünf Vorgängerplatten zu lösen, riskieren letztendlich aber neuerlich zu wenig: Risk to Exist hält den Qualitätslevel der letzten Jahre gerade noch, vertändelt sich aber gefährlich medioker zwischen alten Stärken und neuen Ansätzen.

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Gorillaz – Humanz

Gorillaz – Humanz

von am 1. Mai 2017 in Album

Viel Prominenz, aber wenig Gorillaz-Flair: Damon Albarn produziert mit Humanz ein betont modernes Gästeschaulaufen samt homogener Sampler-Ausstrahlung, verzichtet dafür jedoch auf den klassischen Charakter seiner Cartoon-Band.

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Ghost Bath – Starmourner

Ghost Bath – Starmourner

von am 30. April 2017 in Reviews

Wo es sich Ghost Bath auf dem Vorgänger Moonlover noch gleichmäßig zwischen getürktem Exotenbonus und Deafheaven-Ripoff bequem gemacht haben, entscheidet sich Starmourner aus dieser Ausgangslage geradezu überheblich dafür, über alle Ziele hinauszuschießen - und dennoch bei einer penetrant mediokren Pseudo-Black Metal-Beliebigkeit zu landen.

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Kendrick Lamar – DAMN.

Kendrick Lamar – DAMN.

von am 29. April 2017 in Album, Heavy Rotation

Die beiden extravaganten Geniestreiche good kid, m.A.A.d city (2012) und vor allem To Pimp a Butterfly (2015) haben Kendrick Lamar in den Olymp des Hip Hop katapultiert. Mit DAMN. festigt er diese Stellung nun ausgerechnet durch ein relativ konventionell aufzeigendes Genre-Werk, das den 30 Jährigen spektakulär unspektakulär zurück in der Welt der Sterblichen holt.

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Bob Dylan – Triplicate

Bob Dylan – Triplicate

von am 26. April 2017 in Album

Wer dachte, dass Bob Dylan seine Vorliebe für das Schwelgen in herrlich altmodischen Klassikern aus dem Windschatten Frank Sinatras nach den beiden nostalgischen Rührstücken Shadows in the Night und Fallen Angels ausgelebt hätte, bekommt nun ein Drippelpack-Wärmekissen mit satten weiteren 30 Songs der selben Gangart um die Ohren wattiert.

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Mount Eerie – A Crow Looked At Me

Mount Eerie – A Crow Looked At Me

von am 24. April 2017 in Album

Am 9. Juli 2016 starb die kanadische Künstlerin Geneviève Castrée im Alter von nur 35 Jahren an Krebs. Phil Elverum versucht den Verlust seiner Ehefrau und Mutter der gemeinsamen Tochter nun mit A Crow Looked At Me zu verarbeiten - oder eher: überhaupt zu realisieren - und gebiert damit ein Mount Eerie-Werk von niederschmetternder Intimität und überwältigender Trauer.

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Ulver – The Assassination of Julius Caesar

Ulver – The Assassination of Julius Caesar

von am 20. April 2017 in Album

Ihre ambiente Postrock-Klanginstallation ATGCLVLSSCAP sowie der Soundtrack Riverhead liegen noch kein Jahr zurück, da überraschen die unberechenbaren Avandgarde-Norweger einmal mehr in ihrer wandelbaren Discografie. Und stellen vielleicht sogar unvermittelt die Frage: Haben Ulver mit The Assassination of Julius Caesar womöglich das bessere aktuelle Depeche Mode-Album aufgenommen?

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Father John Misty – Pure Comedy

Father John Misty – Pure Comedy

von am 19. April 2017 in Album

Pure Comedy beobachtet akribisch, wie sich die Menschheit ihrem Untergang entgegenamüsiert - und ist darüber hinaus der über auslaugende 74 Minuten dauernde, wohltemperiert-elaborierte Moment, in dem Josh Tillman seine Rolle als Abziehbild-Hipster Father John Misty wunderbarerweise endgültig zu Kopfe steigt.

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Future Islands – The Far Field

Future Islands – The Far Field

von am 16. April 2017 in Album

Samuel T. Herring und Co. tanzen mit The Far Field mittlerweile auf Autopilot geschalten durch ihren infektiös Synthie-Wave-Indierock. Was nur zu leicht auch als Vorwurf verstanden werden kann, verhilft Future Islands tatsächlich zu ihrem bisher kohärentesten  Album.

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