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Mitch Sanders könnte man schon seit 2024 durch seine erste Songsammlung These Things We Carry auf dem Radar haben. Mit der zweite EP Saloon unterstreicht er die gezeigten Qualitäten dieser erster Talentprobe aber noch einmal mit einer größer gewordenen Bandbreite, deutlicheren Assoziationen - und einem prominenten Fürsprecher.
Ob Tyler Childers in diesem Leben noch einmal die Rufe nach einem konventionell die Erwartungshaltungen erfüllenden Album bedienen wird? Unter der spirituellen Leitung von Rick Rubin verlässt er mit Snipe Hunter jedenfalls erst einmal mehr ein gutes Stück weit jene Gefilde, denen er seine Appalachian/ Country-Popularität verdankt.
Das Kurzformat ist eines, das die Kings Leon selten und vor allem seit langem nicht mehr bedient haben - ganz so, wie es der (den chronologisch sortierenden Komplettisten unter ihren Fans wohl Kopfzerbrechen bereitende) Titel EP #2 verdeutlicht.
Sehr erfrischend: Für Horizons/West, ihr viertes (sehr) gutes Reunion-Album am Stück, vertrauen Thrice nicht nur dem Autopiloten - wenngleich weniger konsequent, als in der Eingangsphase der Platte proklamiert.
Imprints of Man bedeutet: „Steve Blanco plays the music of Imperial Triumphant for solo piano“. Dazu raten die maskierten Avantgarde-Metaller als Kollektiv: „Please enjoy the lush decadence of these frequencies.“
Svalbard werden nach einigen Abschieds-Tourneen und -Shows im Jahr 2026 bekanntlich getrennte Wege gehen. Mit der wehmütigen Euphorie von If We Could Still Be Saved schickt die Band diesem Ereignis einen ergreifenden Single-Epitaph in der Form einer ohne Subtilität auskommenden Hymne vorweg.
No Kings, The List und Join ICE: Jesse Welles nimmt seine Rolle als aktuell wohl gewichtigster Protest-Musiker im Singer-Songwriter- und Folk-Spektrum gleich mit drei schmissigen Ohrwürmern wahr.
Mittlerweile weiß man: After EP 2 sowie sein weniger Monate alter Vorgänger sind aus jenem Revival-Holz geschnitzt, das man bei rym durchaus zu schätzen weiß - und bei Pitchfork eher nicht.
Ethan Lee Carthy spricht über das (je nach Zählweise) vierte Studioalbum seiner Band als „the most positive record to date“ und sagt: “I wish for a better version of myself, for myself and a better world for us all“. Doch was bedeutet dies tatsächlich für Observance?
Robert Pollard hat neben drölfzig Guided By Voices-Alben auch noch Zeit für neue Projekte, wie The Grand Rapids EP 2024 gezeigt hat. Mit Blasphemy folgt nun das offizielle Debütalbum von Rip Van Winkle.










