Suche nach: u 2
Satte elf Jahre nach ihrem Comeback-Album Life Sentence finden Satan mit Songs in Crimson immer noch neue Wege, um die Alben ihres zweiten Lebens aufregend und frisch zu halten.
Daher (wie der 57 jährige bei Live-Auftritten offenbar gerne betont) ohnedies "niemand mehr seine Alben höre" und sporadisch veröffentlichte Songs noch mehr Aufmerksamkeit generieren, bleibt Mark Kozelek für die neue Sun Kil Moon-Single Bees on Echinacea bei dieser Release-Wahl.
In den vier Jahren seit Shame waren Uniform im Studio nicht nur mit der Boris-Kooperation Bright New Disease oder der Neubearbeitung Ghosthouse in the Nightmare City beschäftigt: American Standard beendet die längste Plattenpause der regulären Band-Diskografie mit einem wahren Kraftakt - und endet als definitives Statement.
Originell ist das nicht, geht aber entfesselt garstig dorthin, wo es mit prickelnder Freude weh tut: Resin Tomb beschleunigen versifften Sludge auf ihrem Debütalbum Cerebral Purgatory als extrem schlagkräftigen Dissonant Deathgrind.
Die Zeiten und Höhen von If You Wait sind wohl endgültig vorbei. Zumindest gelingt London Grammar mit The Greatest Love aber eine versöhnliche Abbitte für den schwachen Vorgänger Californian Soil.
Das klang ja vielversprechend: "It is different this time. To have everyone back together, releasing new music. It’s time. Welcome to the next chapter of Jane’s Addiction. 'Imminent Redemption' is only the beginning."
Call it a comeback! Für The Force, sein erstes Album seit elf Jahren, lässt sich LL Cool J von A Tribe Called Quest-Kopf Q-Tip ein waschechtes Karriere-Highlight auf den durchtrainierten Leib schneidern.
Wie gut Trent Reznor und Atticus Ross mit der Ästhetik von Filmemacher Luca Guadagnino harmonieren, weiß man seit Bones and All. Für Challengers hat der italienische Regisseur die Nine Inch Nails-Köpfe aber aus ihrer Komfortzone verführt - und ihnen damit ein unkonventioneller ausgerichtetes Karriere-Highlight abgerungen.
Auch, wenn es mit You Know Who You Are kurzzeitig so aussah, wird der Augenblick, an dem man sich nicht mehr über ein neues Nada Surf-Album freuen könnte, wohl nie kommen. Bestätigt so auch Moon Mirror, der mittlerweile zehnte Langspieler des Trios.
Snow Patrol bürgen mit The Forest Is the Path einmal mehr für überdurchschnittlich soliden Alternative Rock. Auch, wenn sie Hollywood mittlerweile nicht mehr die ganz großen Hymnen anzubieten haben.










