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Messa gelingt es zwar nicht ganz, sich selbst (respektive ihr 2016er Debüt Belfry) nach Feast for Water (2018) und vor allem Close (2022) noch einmal zu übertreffen. Dafür expandieren sie ihren Sound mit The Spin relativ erfolgreich in ein noch breitenwirksameres Panorama.
Im vergangenen Jahr haben Messa ihr bockstarkes Drittwerk Close auch beim legendären Festival in den Niederlanden auf die Bühne gebracht. Davon zeugt nun auch der Mitschnitt Live at Roadburn.
Der Kosmos des Doom ist für Messa nicht mehr groß genug: Mit dem identitätserweiternden Close wachsen die Italiener über sich selbst hinaus, scheitern dabei aber auch ein bisschen an ihren assimilierenden Ambitionen.
Was auf ihrem Debüt Belfry vor zwei Jahren bereits enorm vielversprechend zu beeindrucken wusste, findet über das Konzeptalbum Feast of Water nun weiter zur Formvollendung: Ätherischer Classic Doom und okkulter Rock lassen sich ganz wunderbar mit einer ambienten Melange aus Darkjazz und Drone miteinander verbinden.
Die endlich auch als Studio-Version veröffentlichte Live-Bekanntschaft Big Dog datiert als langjähriger Fan-Liebling aus einer Zeit vor dem The Last Dinner Party-Debüt Prelude to Extasy.
Golden ist als Flaggschiff des Netflix-Erfolges KPop Demon Hunters natürlich ein absoluter Ohrwurm und Hit. Aber in seiner Umsetzung eben auch nervtötend ohne Ende. Gut also, dass sich John Gourley mit Portugal. The Man der Sache annimmt.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 40 bis 31.
Faetooth sind zum Trio geschrumpft, bringen ihren Fairy Doom mit Labyrinthine aber - ziemlich ideal dosiert - im Hafen ihrer neuen Heimat bei The Flenser auf eine breitere, konsentauglichere Ebene.
Vier Jahre nach dem enttäuschenden Silence/Motion gelingt Blackwater Holylight mit der EP If You Only Knew ein homogener Paradigmenwechsel, der die Band näher an ihre Ideallinie führt.
Die britische Metalcore-Band Crowquill wurde zwar erst 2024 gegründet, schlägt mit ihrer via The Coming Strife veröffentlichten ersten EP aber bereits gehörige Wellen in Szene-Kreisen.










