Interview
Andrew Koji Shiraki alias Koji hat im Mai sein langerwartetes Debütalbum 'Crooked In My Mind' vorgelegt und ist derzeit als Supportact von Into It. Over It. durch Europa unterwegs. Klaus Zwinger hat sich vor dem Tourstop in der Wiener Arena mit dem Singer-Songwriter und umtriebigen Aktivisten getroffen, um sich über die aktuelle Tour, zahlreiche soziale Engagements und etwaige Zukunftsmusik zu unterhalten.
Es gibt einfach Tage, da verlierst du. Und dann gibt es Tage, da gewinnen die anderen. Und dagegen ist auch absolut nichts zu machen, oder? Denkste! Die Auswahl an Tätigkeiten mit Katharsiseffekt ist mannigfaltig: Körperertüchtigung, Meditation etc.
Man könnte aber auch einfach eine Hatebreed-Platte auflegen, sein Umfeld höflich bitten, Deckung aufzusuchen, und sich gemeinsam mit Vorzeigeschreihals Jamey Jasta ganz leger den Frust von der Seele schreien…
Spätestens seit seinem Debütalbum als Solomusiker zählt Joe Volk zu einem festen Bestandteil der Invada-Szene rund um die Portishead-Musiker Geoff Barrow und Adrian Utley. Mit Gonga zelebrierte er davor bereits zwei Alben lang wuchtigen Stoner-Rock, bei der prolongierten Supergroup Crippled Black Phoenix stand der Mann mit der leisen Stimme danach bis zum diesjährigen 'Mankind: The Crafty Ape' vor dem Mikrofon.
Old Lines sind die neue Band von Mitchell Roemer, schon klar. Das Quartett aus Baltimore aber rein auf die prägenden Arbeiten des Gitarristen bei Ruiner und vor allem Pulling Teeth zu reduzieren, würde angesichts eines fulminanten Einstands wie 'الشعب يريد إسقاط النظام' jedoch allen Beteiligen - namentlich Roemer, Jake Berry, Matt Taylor und Patrick Martin - Unrecht tun. Denn auf den Errungenschaften der Vergangenheit will sich hier niemand ausruhen: viel eher brennen Old Lines auch ohne Label, Vertrieb - oder im geringsten - Bandfotos darauf, ihre Botschaften in die Welt zu tragen.
Ezra Furman hat gerade sein Set beendet, Nada Surf stimmen sich auf ihres ein, Daniel Lorca legt alte Soul- und Rocknummer auf den an die PA angeschlossenen Plattenspieler, beschallt die zum Backstage-Bereich umfunktionierte 2nd Stage der Grazer Postgarage lauthals. Tall Ships - Gitarrist und Sänger Ric Phetean (Gesang, Gitarre und Synthesizer), optisch eine Mischung zwischen Simon Neil und Kurt Cobain und meistens Sprachrohr der Band, Jamie Bush (Schlagzeug und Bass), irgendwo zwischen einem müden Michael Cera und einem enthusiastischen Jesse Eisenberg verankert, sowie Matt Parker (Bass und Sampler), wortkarg im Hintergrund agierend - nehmen sich Zeit ein paar auf ihre bisher stürmisch verlaufende Karriere Bezug nehmende Platten anzuhören und nebenbei ein paar Dinge über Arnold Schwarzenegger, Lieblingsmusik und Zukunftspläne zu erzählen.
Witchcraft sind nach langer Pause zurück. Und haben ein Album in der Tasche, das einige alte Fans vor den Kopf stoßen könnte - für viele mehr aber noch die zeitloseste Metalplatte des Jahres darstellen wird. Warum das so ist, kann - oder will - Bandkopf Magnus Pelander nicht ganz beantworten.
Es muss wohl 2006 gewesen sein , als ich das erste mal die The Loved Ones hörte und in ihnen eine Band gefunden hatte, die mich bis heute begleitet.







