Album
Unter dem Namen Springtime firmierte in den späten 70ern bereits eine österreichische Band, nun beansprucht jedoch auch Gareth Liddiard (The Drones/ Tropical Fuck Storm) das Banner für seine neue Allstar-Plattform mit Jim White (Dirty Three/Xylouris White) und Chris Abrahams (The Necks).
Always keep on the Bright Sight of Life: Elbow haben mit Flying Dream 1 ein unendlich zuversichtliches, positives Album aufgenommen. Und auch so ein vermeintlich unscheinbares, dass es seine Vorzüge erst gar nicht wirklich demonstrieren will.
Die immer für schrullig-eigenwillige Kollaborationen zu habenden Flaming Lips agieren auf dem Nick Cave & The Bad Seeds-Coveralbum Where the Viaduct Looms als Backingband für ihren 14 jährigen Fan Nell Smith.
Für Fans interessant: Nick McCabe lichtet seine Archive und serviert mit Sankey Brook Rat Lab, N.O.S sieben instrumentale Skizzen und lose Jams, die stimmungsvoll den Hintergrund einnehmen.
Plebeian Grandstand sagen Rien ne suffit, nichts ist genug - und provozieren dabei die Extreme in den Reibungsflächen zwischen nihilistischem Avantgarde Black Metal, selbstkasteienden Noise-Mathcore und harschen Power-Electronics.
Freilich bleiben Khemmis auch mit - dem düsteren, aber zugänglichen - Deceiver ein Aushängeschild der Szene. Allerdings hat das Trio zum zweiten Mal in Folge ein doch auch frustrierendes Album aufgenommen.
Fünf Jahre, nachdem Converge mit Chelsea Wolfe, Ben Chisholm und Steve Brodsky (sowie dem mittlerweile nicht mehr anwesenden Steve von Till) Bloodmoon als Tourprojekt geboren hatten, erscheint tatsächlich auch noch ein Studioalbum der Atmospheric Sludge/ Gothic Doom Metal-Chimäre.
Während das (an dieser Stelle womöglich sogar gar nicht hoch genug eingeschätzte) 2020er-Highlight Stare Into Death and Be Still immer noch auf unkaputtbarer Heavy Rotation läuft, sorgen The Temple mit ihrem selbstbetitelten Debüt für einen Methadon-Nachschub.
Auf II, dem schlüssig betitelten Nachfolger des The National+Beirut-Debüts LNZNDRF, muß man nicht gewartet haben, um festzustellen, dass die Dinge für den Quasi-Allstarzusammenschluß im zweiten Durchgang nochmal um das Quäntchen besser laufen, als im ersten.
Sentinels haben sich trotz langjährigem Vorlauf nicht die einfachste Zeit ausgesucht, um mit ihrem offiziellen Debütalbum Collapse by Design neben ähnlich gearteten Kollegen bestehen zu können.










