Album
Schätzt man am Postrock für allem eine wertkonservative Überraschungsarmmut und Zuverlässigkeit, sind Mono einer der Anlaufstellen des Genres - und bleiben es freilich auch mit Pilgrimage of the Soul.
Taktik und Strategie im Heavy Metal: Sechs Jahre nach dem sehr starken The Book of Souls bündeln Iron Maiden noch einmal ihre Qualitäten - samt Schönheitsfehlern - für Senjutsu. Sechs Beobachtungen dazu.
Sermon of Flames müssen sich auf I Have Seen the Light, and It Was Repulsive für prägnante Songtitel und einen stilistischen Spagat samt genüsslich verinnerlichtem Dehnungsschmerz nicht verbiegen.
Elf Jahre nach ihrer Gründung (und vier bisher veröffentlichten EPs/Demos) haben Qrixkuor aus London ihr Debütalbum fertiggestellt: Poison Palinopsia beherbergt zwei jeweils 24 minütige Death-Leviathane.
Sleep Token versuchen auf This Place Will Become Your Tomb den eigenwilligen Konsens zwischen Formatradio-Mainstream und konsumfertigen Pop mit denselben Mitteln zu erzwingen, wie vor zwei Jahren auf Sundowning - nur in weniger überzeugend.
Joey Cape reflektiert das vergangene A Good Year To Forget auf (musikalisch) so versöhnliche Weise, dass man fast vergessen könnte, dass die Dinge im aktuellen Jahrgang nur bedingt besser läuft: Zumindest abseits der Pandemie ist da durchaus Licht am Ende des Tunnels.
Vielleicht wird irgendwann der Tag kommen, an dem Caio Lemos in seiner ausufernden Produktivität auch einmal danebengreift - noch ist es aber nicht so weit: Manso Queimor Dacordado liefert viel mehr gewohnt bestechenden Atmospheric Black Metal mit folkloristischer Prägung.
“I can’t ask to move the mountain/ So just give me the strength to climb.” beschwört Charley Crockett auf Music City USA das Objekt seiner Begierde. Dabei muss er sowieso nicht befürchten, dass sein Tatendrang ohne Hilfe von außen ungestillt bliebe.
Natalie Imbruglia musste für Firebird erst ein Schreibblockade überwinden, um sechs Jahre nach Male ihr erstes Studioalbum mit Originalmaterial seit 2009 zustande zu bringen.
Zu attestieren, dass das beste an The Machine Is Burning and Now Everyone Knows It Could Happen Again seine Fähigkeit ist, imaginativ in jene (Hoch)Zeiten des Postrock zu versetzen, in denen Godspeed und Mogwai (für) ein ganzes Genre sozialisierten, würde das Debütalbum der Franzosen schon irgendwie unter Wert verkaufen.










