Album

Vondelpark – Seabed

Vondelpark – Seabed

von am 2. April 2013

Die drei Engländer von Vondelpark hatten es seit ihren Anfängen in der aufstrebenden Rockband Lion Club bis hin zur Neuerfindung als aufstrebende UK-Synthieband nie eilig. Daran ändert sich nun auch mit dem so unaufgeregten, eklektischen Kleinod 'Seabed' nichts. Als würde James Blake mit The Xx einen Cafè del Mar-Sampler basteln.

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Phosphorescent – Muchacho

Phosphorescent – Muchacho

von am 30. März 2013

Das sechste Phosphorescent-Album verarbeitet wieder vereinzelt-herausregende und so manch gefälliges Geplänkel auf Albumlänge zu einem gelungenen Gesamtwerk, dass sich andere so nicht leisten können. Etwaige Längen stemmt Matthew Houck eben immer wieder mühelos mit seiner berührend-charismatischen Stimme.

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Kurt Vile – Wakin on a Pretty Daze

Kurt Vile – Wakin on a Pretty Daze

von am 30. März 2013

Mit den kleinen und größeren Hits auf 'Smoke Ring for My Halo' hat sich der Slacker aus Philadelphia zahlreiche neue Fans ins Boot geholt. Zwei Jahre später könnte es dem ehemaligen The War on Drugs-Gitarrist offenbar nicht egaler sein, ob diese auch weiterhin an Bord bleiben. 'Wakin on a Pretty Daze' treibt hemmungslos ausufernd um die Person Kurt Vile mit Songs, die sich durchschnittlich 7 Minuten lang Zeit lassen.

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Barn Owl – V

Barn Owl – V

von am 27. März 2013

Dass das fünfte Album von Evan Caminiti und Jon Porras unter dem kreativen Banner des "Doom Dub" angepriesen wird ist natürlich Unsinn, letztendlich aber auch nicht so weit von der Wahrheit entfernt wie man meinen möchte: Barn Owl haben sich und ihrem Ambient-Drone schließlich ein gehöriges Maß an Elektronik einverleibt.

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Depeche Mode – Delta Machine

Depeche Mode – Delta Machine

von am 27. März 2013

'Delta Machine' ist eine weitestgehend inspirationslose Nummer Sicher-Angelegenheit geworden, ein halbseidener Vorwand um wieder einmal die alten Hits in ausverkaufte Arenen bringen zu können und ziemlich sicher sogar das zweitschwächste Depeche Mode-Album der Post-Post Alan Wilder-Phase. Einzig: nicht nur nach dem Totalausfall 'Sounds of the Universe' weiß man das dreizehnte Album der Engländer trotzdem zu schätzen.

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British Sea Power – Machineries of Joy

British Sea Power – Machineries of Joy

von am 26. März 2013

Das fünfte Studioalbum des Sextetts aus Brighton ist ein überarbeitete Best of der letztjährigen Demo-EP-Reihe. Dafür haben British Sea Power weitestegehend die besten der 32 vorhandenen neuen Stücke auf Vordermann gebracht und liefern damit gewohnt souverän von Statten gehenden, aber unter dem Radar der Massen stattfindenden Indierock von den Insel.

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Post War Years – Galapagos

Post War Years – Galapagos

von am 26. März 2013

Drei Jungspunde aus - mittlerweile - London schreiben ihre eigene Evolutionsgeschichte: Post War Years revidieren ihren ungeschliffenen Lo-Fi-Einstand und starten mit dem synthetisch aufgestellten 'Galapagos' noch einmal von vorne. Unter der Hit-tauglichen und durch den Zeitgeist geschliffenen Oberfläche bleibt man aber weiterhin irritierend uneigenständig.

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Pure Love – Anthems

Pure Love – Anthems

von am 26. März 2013

Ex-Gallows Schreihals Frank Carter und der ehemalige The Hope Conspiracy Gitarrist Jim Carroll haben keine Lust mehr auf Hardcore. Aber dass ihnen deswegen gleich der Sinn nach handzahm düdelnden Rocksongs steht, die auf halben Weg zum Stadion im Formatradio versumpfen?

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Amplifier – Echo Street

Amplifier – Echo Street

von am 25. März 2013

Kompakter, melodischer, harmonischer, zurückgenommener: Sel Balamir lässt Amplifier nach der so ausufernden wie erschöpfenden Monumental-Zerreisprobe 'The Octopus' zur wohlverdienten Ruhe kommen.

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Mantan – Coexistence

Mantan – Coexistence

von am 25. März 2013

Fischamend im Niederösterreicher Industrieviertel ist so ein Ort, an welchem sich zu einem Gutteil des Jahres Fuchs und Hase gern mal „Gute Nacht“ sagen. Eigentlich eine nette Metapher für Koexistenz, aber auch für nahezu tödliche Tristesse. Mantan als die momentan wohl dienstältesten der hiesigen Verfechter lauter Musik stellen sich dieser Lethargie mit ordentlich Hummeln im Hintern und Dreck am Stecken dagegen.

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