Heavy Rotation

Dirty Beaches – Drifters / Love Is The Devil

Dirty Beaches – Drifters / Love Is The Devil

von am 24. Juni 2013

Alex Zhang Hungtai hat den Lost Highway verlassen der ihn auf 'Badlands' so erfolgreich auf heimgesuchte Nostalgie-Strände und verlassene Surf-Buchten geführt hat und driftet mit dem Doppelschlag 'Drifters / Love Is The Devil' lieber vollends in sein eigenes Universum ab.

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Bosnian Rainbows – Bosnian Rainbows

Bosnian Rainbows – Bosnian Rainbows

von am 20. Juni 2013

Bosnian Rainbows ist nicht nur das Projekt, für das Omar Rodriguez-Lòpez The Mars Volta beerdigt hat: es ist die Band, die das Solo-Schaffen des Ausnahmegitarristen erdet und dem manisch getriebenen Diktator dabei das Prinzip einer künstlerischen Gemeinschaft anhand elf wunderbar unkonventionell-eingängiger Rocksongs im psychedelischen Wave-Gewand erklärt.

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Majical Cloudz – Impersonator

Majical Cloudz – Impersonator

von am 12. Juni 2013

Was hat das Montrealer Projekt Majical Cloudz mit Perfumed Genius, INXS, Doldrums, Liars und Twin Peaks-Bösewicht Windom Earle gemeinsam?  'Impersonator' gibt als berührendes Electro-Pop-Album darauf Antworten, lässt aber andere Dinge offen im Raum stehen.

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Sigur Rós – Kveikur

Sigur Rós – Kveikur

von am 9. Juni 2013

'Kveikur' beginnt mit 'Brennisteinn', dieser himmelschreiend schönen Metal-Walze  aus treibenden Schlagzeug und malenden Bassläufen - und endet mit 'Var', einem elegischen Meer aus Pianoklängen und Wehmut. Zwischen eben diesen Polen erfindet sich die isländische Ausnahmeerscheinung Sigur Ròs für ihr siebentes Studioalbum dann auch tatsächlich ein ganzes Stück weit als Rockband neu.

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Mount Kimbie – Cold Spring Fault Less Youth

Mount Kimbie – Cold Spring Fault Less Youth

von am 2. Juni 2013

Nach James Blake lichtet auch das zweite große britische (Post-)Dubstep Flagschiff von 2010 die Anker: 'Cold Spring Fault Less Youth' bringt Mount Kimbie weg von den digitalen Laptopmusik und hin zum Proberaum und gesteigerten Eingängigkeit.

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Deafheaven – Sunbather

Deafheaven – Sunbather

von am 26. Mai 2013

4 Songs in 38 Minuten genügten Deafheaven 2011, um sich aus dem Stand als Hoffnungsträger des Black Metal zu positionieren. Zwei Jahre später sind die Amerikaner längst über die Spitze des Genres hinausgeschossen - und Black Metal nur noch der Ausgangspunkt für eine musikalische Tour de Force Richtung Postrock.

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The National – Trouble Will Find Me

The National – Trouble Will Find Me

von am 14. Mai 2013

Matt Berninger sagt über die Songs von 'Trouble Will Find Me' sie seinen "intuitiver und direkter" als jene der bisherigen fünf Studioalben. Wo er mit erstem Punkt durchaus recht haben mag, irrt er sich im zweiten doch weitestgehend: ätherischer, verhaltener und ausformulierter haben sich The National noch nie der Vervollständigung ihres wehmütig-romantischen Wohlklang-Rock angenähert.

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Conan / Bongripper – Split

Conan / Bongripper – Split

von am 29. April 2013

Rechtzeitig zum gemeinsamen UK-Tourauftakt veröffentlichen die Neo-Doomtitanen Conan aus Liverpool mit den apokalyptischen Reitern von Bongripper aus Chicago eine Split 12“ auf Holy Roar Records, die angesichts der immensen Erwartungshaltungen, die vom bisher makellosen Output der Parteien rühren, durchaus mit Spannung erwartet werden durfte.

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Wind und Farben – Das Entzünden einer Kerze ist das Ende eines Wals

Wind und Farben – Das Entzünden einer Kerze ist das Ende eines Wals

von am 19. April 2013

Kann man beanstanden: Wind und Farben bewegen sich auf ihrem Debütalbum 'Das Entzünden einer Kerze ist das Ende eines Wals' sehr nah an ihren zahlreichen Vorbildern. Muss man aber nicht: das blutjungen Trio aus Schleswig-Holsteins schaut sich nämlich die richtigen Dinge bei den richtigen Idolen ab.

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Kurt Vile – Wakin on a Pretty Daze

Kurt Vile – Wakin on a Pretty Daze

von am 30. März 2013

Mit den kleinen und größeren Hits auf 'Smoke Ring for My Halo' hat sich der Slacker aus Philadelphia zahlreiche neue Fans ins Boot geholt. Zwei Jahre später könnte es dem ehemaligen The War on Drugs-Gitarrist offenbar nicht egaler sein, ob diese auch weiterhin an Bord bleiben. 'Wakin on a Pretty Daze' treibt hemmungslos ausufernd um die Person Kurt Vile mit Songs, die sich durchschnittlich 7 Minuten lang Zeit lassen.

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