Livealbum
Quasi eine Charity-EP in eigener Venue-Sache, unterstützt von dem kanadischen Rabauken-Trio, "one of the greatest fucking bands on the planet": „Four huge highlights from the magnificent METZ show, recorded live at Ramsgate Music Hall on May 3rd 2018.“
Daher Sumac-Alben ja gerne auch wie verdammt gut destillierte Rechtfertigungen anmuten, um das Material auf der Bühne noch wuchernder wachsen zu lassen, ist ein mutmaßlich willkürlich zum Bandcamp-Friday hinausgeschossenes Livealbum wie St Vitus 09/07/2018 freilich eine feine Idee.
Es könnte nach über drei Jahren Wartezeit wohl bald schon ernst werden mit dem vierten Studioalbum des kanadischen Duos - das suggeriert zumindest der auf Betriebstemperatur vorbereitende Release von Massey Fucking Hall, der ersten Live-Platte der Japandroids.
Die wahrscheinlich konstanteste Band Großbritanniens versammelt für diverse Streaming-Plattformen neun in Selbstisolation aufgenommene Songs unter dem Banner Elbowrooms.
Im August 2019 übernahm Liam nicht mehr nur die pöbelnde Zuseherrolle, sondern dirigierte in der Hull City Hall ein phasenweise überkandideltes, in Summe aber überdurchschnittlich solides MTV Unplugged Album.
Nicht, dass es tatsächlich einer Erinnerung daran bedürfen würde, dass Power Trip zu den aktuell besten Crossover-Thrashern des Planeten gehören - Live in Seattle 05.28.2018 schafft dennoch ein aktualisiertes Bewusstsein für die Klasse dieser Band.
Unmittelbar nach dem nur digital veröffentlichten Konzertmitschnitt Live at Skeleton Coast legen The Coral nach und sammeln die in den vergangenen Wochen aufgenommenen Acoustic-Aufnahmen der Lockdown Sessions.
Will Brooks führt als Dälek mit einer „low key“-Improv-Session halluzinogen als DJ durch die Nacht und findet dabei eventuell Grundzüge für den Nachfolger von Endangered Philosophies von 2017 - das ist Live From Deadverse Studios in Exile: Meditations No. 1.
Zum 50 jährigen Bestehen der legendären Electric Lady-Studios startet ein Liveset der Raconteurs eine Reihe an Jubiläums-Veröffentlichungen, auf dem sich Brendan Benson, Patrick Keeler, Jack Lawrence und Jack White in absoluter Bestform zeigen.
Craig B hat sich im vergangenen Jahr bekanntlich als Musikschaffender zurückgezogen. Ein Umstand, der immer noch schmerzt - und der durch Live at Mono, einem Mitschnitt der finalen A Mote of Dust-Show in Glasgow, gleichermaßen Narben aufreißt, wie sie versöhnlich behandelt.










