Reviews
Kele Okereke lässt sich selbstreflektierend durch die Isolation treiben: The Waves Pt. 1 ist als typisches Zeichen seiner Zeit eine Platte, die ohne Pandemie so wohl nicht entstanden wäre. Fortsetzung inklusive?
Anders Jakobson füllt das Archiv seiner schwedischen Grindlegende einmal mehr auf. Diesmal gibt es ein knappes Dutzend an “dr+slaskgitarr“-Demos für das vierte und finale Album von Nasum - Shift: Drums & Scratch.
The Center Won't Hold war den Split mit Janet Weiss nicht wert, daran ändert sich auch mit dem keinesfalls so absurd betitelten Path of Wellness nichts. Dennoch zeigt sich: Es geht für Sleater-Kinney weiter.
Ichiko Aoba versorgt neben grandiosen Live-Alben weiterhin mit liebenswürdigen kleinen Fußnoten zu ihrem jüngsten Studioalbum. Windswept Adan roots beleuchtet dabei seinem Titel entsprechend die Wurzeln der 2020er-Schönheit.
Einmal mehr keine Überraschungen, diesmal jedoch eher wieder ein wenig ins positive tendierend: Rise Against haben für Nowhere Generation wieder einmal ihr politisches Punkrock-Fließband angeworfen.
Die rund um das 40 jährige Jubiläum des ikonischen Gang of Four-Debütalbums Entertainment! begonnenen Arbeiten an The Problem of Leisure: A Celebration of Andy Gill & Gang of Four konnte Gill nicht mehr vor seinem Ableben 2020 vollenden.
Im Jahr 2014 spielte Jack White in Detroit das mit dreieinhalb Stunden Dauer längste Konzert seines Lebens. Im Zuge der der Vault-Serie von Third Man Records ist Live at Masonic Temple nun auch physisch erschienen.
Auf der Wide Eyed Elk Ensemble EP bleibt Christopher Mansfield alias Fences dem auf Failure Sculptures eingeschlagenen Weg zwar treu, bewegt sich jedoch auch einen Schritt zurück in die davor liegende Vergangenheit.
Ryan Adams träumt in Big Colors und von den 1980ern, von Bruce Springsteen und Tom Petty: Knapp zwei Jahre nach dem ursprünglich anvisierten Releasetermin erscheint das 18. Studioalbum des 46 jährigen Amerikaners.
Seit er den Machine Head-Karren 2018 mit Catharsis in den Dreck gefahren hat, konzentriert sich Rob Flynn ja bekanntlich mit wechselndem Erfolg am unteren Ende der Qualitätsspirale auf Einzelsongs. Arrows in Words from the Sky macht dort mit drei neuen Stücken weiter.










