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Mainstream Sellout: Der längst als Synonym für das zappelnd-energiegeladene Schlagzeuspiel (und bisweilen auch den zeitgenössischen Sound) des Genres stehende Travis Barker hat eine zweite Platte mit Machine Gun Kelly, der menschgewordenen Persiflage des Poppunk, aufgenommen.
Father John Misty erträumt für sein fünftes Studioalbum Chloë and the Next 20th Century eine Zeitlosigkeit, die von den 20er- bis zu den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schwelgend eine Schwarz-Weiß-Romantik in das tröstende Grau warmer Lovesongs übersetzt.
Das ursprüngliche Randy Ortiz-Artwork war cooler, die Agoraphobic Nosebleed-Songs fehlen komplett und die immer schon aus dem Nichts kommenden Samples in den Converge-Beiträgen ebenso - ansonsten ist das Redux-Facelift, das Kurt Ballou der 1999er-Split-EP The Poacher Diaries verpasst, allerdings eine rundum gelungene Bereicherung für den Converge'schen Bandkatalog.
Unglaublich schnell verflogene zwölf Jahre hat das das lange vergriffene, 2010 nur in kleiner Auflage gepresste Debüt der Band aus Mt. Pleasant bereits auf dem Buckel. In Form von Cloud Rat: Redux gibt es nun eine Neuaflage, die auch eine produktionstechnische Frischzellenkur darstellt.
Crowbar zelebrieren Crowbar-Musik: Zero and Below bietet als das erste Album der Band seit sechs Jahren so grundsolide wie überraschungsarme Standards, im besten Sinne die Erwartungshaltung und hohen Ansprüche stemmend.
The Vaccines geben keine Möglichkeit, das letztjährige Doppel aus der herrlich kruden Cosy Karaoke, Vol. 1-EP sowie dem bisherigen Karrieretiefpunkt Back in Love City zu verdauen: das aufdringliche Planet of Youth unterschreitet Geschmacks- und Qualitätsgrenzen mit schockierend selbstverständlichem Anlauf.
Weil sich an dieser Stelle trotz allem 2021 keine Besprechung der Platte ausging, ist Room at the Top ist freilich auch eine Steilvorlage, um doch noch darauf hinzuweisen, dass New Fragility im vergangenen Jahr das konsistenteste und stärkste Clap Your Hands Say Yeah-Album seit langer Zeit war.
Über den Soundtrack des Point and Click-Juwels wird verlautbart: „The NORCO OST will contain the complete in-game score by Gewgawly I (a member of the Geography of Robots studio who developed the game) as well as an album’s worth of new Thou material to be featured in further NORCO collaborative projects.“
Franck Hueso hat mit Leather Terror ein relativ überraschungsarmes, konsenfreundlich auf Nummer-Sicher gehendes Carpenter Brut-Album rund um seinen Protagonisten Bret Halford als Serienkiller aufgenommen. Er macht damit aber nicht nur alles richtig, sondern vielleicht sogar um das kleine Quäntchen besser, als auf Leather Teeth von 2018.
Durch die Rückkehr von Chris Wollard und die revitalisierende Integration seines Ersatzmannes Chris Cresswell visieren Hot Water Music alte Stärken an - obwohl das Songmaterial von Feel the Void dabei nicht immer mithalten kann.










