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Alternartive Rock an der Schnittstelle zur Makellosigkeit: Science Fiction ist mindestens ein weiteres kryptisches Puzzlestück im nonkonformistischen Mythos, der Brand New seit langem umgibt. Darüber hinaus jedoch eventuell sogar der finale evolutionäre Krönungsprozess der nach 2018 wohl nicht mehr existierenden Ausnahmeband.
Knapp 10 Jahre ist es her, dass Brand New vor dem Trümmerhaufen ihres angedachten dritten Studioalbums standen: Die damals geleakten und Großteils verworfenen Studiodemos gibt es nun endlich in sauberer Qualität - auf Kassette und digital.
Will man der Plattensammlung die zum diesjährigen Record Store Day aufgelegte Neupressung von 'Deja Entendu' einverleiben, muss man via Discogs aktuell zumindest 180 Dollar (auf der nach oben offenen Abzockerskala) für die eskalierenden Sammlertriebe berappen. Das Wien-Gastspiel von Jesse Lacey und Co. führt dann allerdings vor Augen, dass derart skalpierende Preise durchaus auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass die Songs des zweiten Studioalbums knapp 12 Jahre nach ihrer Veröffentlichung nichts von ihrem Reiz verloren haben und genauso frisch tönen wie am ersten Tag.
Mindforce setzen den Weg ihres Debütalbums Excalibur durch die Moshpit-Scheise zwischen fetzigem Crossover Trash und schörkellosem New York/ Metallic Hardcore nahtlos fort, agieren auf New Lords nunmehr aber sogar noch ein bisschen härter, heavier und kompakter als bisher bereits.
Zwölf Jahre nach dem schon seinerzeit wenig Beachtung generierenden und seitdem in Vergessenheit geratenen The Wild Trapeze artikuliert Brandon Boyd seine Solo-Ambitionen mittels Echoes & Cocoons im Elektropop.
Brandon Flowers gelingt auf seinem zweite Soloalbum, woran er auf den letzten beiden Killers-Platten und vor allem auch dem immens halbgar dümpelnden 'Flamingo' noch gescheitert war: Ohne jedwede Scham knietief in allen Geschmacklosigkeiten der 1980er zu baden, ohne dabei abzusaufen.
Von Spastik Children bis Echobrain; Flotsam and Jetsam, Voivoid, Ozzy Osbourne und natürlich die Weltkarriere mit Metallica: Jason Newsted hat eine beeindruckende, umtriebige Vita vorzuweisen. Der Schritt aus der zweiten Reihe in die Selbstständigkeit musste da wohl zwangsläufig bis zum 50. Lebensjahr warten.
Rechtzeitig vor seinem anstehenden SNL-Gastspiel sowie der kommenden Europa-Tour wärmt sich Jack White mit dem Single-Doppel G.O.D. and the Broken Ribs / Derecho Demonico verdammt solide auf.
„This is a standalone single“ erklärt Nate Garrett zu Eternal Celestial Energy (der man so letztlich paradoxerweise auch nur vorwerfen kann, dass sie auf sich alleine gestellt etwas zu einsam in der Luft hängt, um ihre volle Tragweite zu entfalten). „That said, the sixth and final Spirit Adrift album is approaching sooner than you realize.“
Nach dem eh sehr okayen, im kontemporären Easy Listening Country verorteten Debütalbum Hello Stranger 2024 verneigt sich Taylor Grace als The Wild One für ihr Zweitwerk vollständig vor Thin Lizzy.



![Brand New / Dinosaur Pile-Up [24.05.2015: Arena, Wien] Brand New / Dinosaur Pile-Up [24.05.2015: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2015/05/Brand-New-Live-4-e1432566777678.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)






