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Aus dem New Yorker Drug Couple Miles und Becca ist mittlerweile ein Ehepaar geworden. Passend dazu feiern sie ihren collagenhaften Indierock auf Choose Your Own Apocalypse - leider immer noch mit unausgegorener Konstanz.
Eigentlich kennt man das Spiel aus dem Vorjahr: Caio Lemos alias Kaatayra legt einem superben Album innerhalb des selben Jahrganges kurzerhand ein ähnlich bestechenderes nach. Vielleicht steht Toda história pela frente gar am vorläufigen Schaffens-Zenit des so produktiven Senkrechtstarters?
Protomartyr haben mit Ultimate Success Today ein Konzeptalbum über die Abgründe des maroden US-Gesundheitssystems geschrieben, das gegebenenfalls auch gleich als eigene Abschiedsplatte herhalten kann. Spaßig ist das nicht, aber eventuell mal wieder besser denn je.
In etwa so knallig und unsubtil, wie es das von Zola Jesus mitentworfene Artwork bereits mit dem Vorschlaghammer andeutet: Devon Welsh experimentiert mit Click Here Now! außerhalb seiner angestammten, an sich ja längst perfektionierten Wohlfühlzone.
Die beiden Songs To S. und To R. stellen das erste Originalmaterial von Josh Tillman seit seinem 2018er-Album God's Favorite Customer dar - veröffentlicht im Rahmen des exquisiten Sub Pop Singles Club Volume 5-Formats bzw. digital via Bandcamp.
Vielleicht nicht der originellste Ansatz, aber ein rundum gelungenes Schaulaufen: Sacred Bones schicken auf What Is This That Stands Before Me? neun namhafte Vertreter ihres Labelstalles durch die Diskografie von Black Sabbath.
Gift Horse und Dueling Cavalier firmieren unter dem russischen Banner Fabula & Syuzhet, und sind auf einer Fanbox-exklusive Bonus 7“ von Palimpsest zu finden - das Niveau des regulären, aktuellen und vor allem sehr starken Studioalbums hält die vermeintliche Ausschussware von Protest the Hero jedoch spielend.
Das kann wohl nur eine Band mit der Klasse von The Notwist bringen: Die zerfahrene Ship-EP will auf sich gestellt nicht wirklich funktionieren, macht aber trotzdem enormen Bock auf den Nachfolger zu Close to the Glass von 2014.
Aus dem Dickt des Waldes in die Weiten des Weltalls: Ursprüngliches als reines Ambient-Album angelegt, hat Randall Dunn seinen Kumpel Steve von Till dazu überredet, mit No Wilderness Deep Enough in gewisser Weise ein eigenes Ghosteen aufzunehmen.
Candid versammelt zehn Coversongs, die keinen Unterschied zwischen Verneigung und purem Wohlfühlzonen-Geplänkel machen. Nicht essentiell, aber die Indie-Folk-Schmuser von Whitney können sich das locker leisten.










