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Butterfly 3000 steht bereits in den Startlöchern, davor gibt es allerdings mit dem audivisuellen Mitschnitt von Live in Sydney '21 noch den wohl vorläufigen Abschied von den mikrotonalen Abenteuern der Australier.
Fiddlehead, die Supergroup um die Have Heart- und Basement-Achse, macht auf ihrem zweiten Studioalbum Between The Richness alles mindestens ebenso gut, wie auf ihrem Debüt Springtime and Blind vor drei Jahren.
Sollten Sheryl Crow, The Decemberists oder Aimee Mann in Bälde wieder einen Support Act brauchen, steht Vanessa Peters mit dem schmissigen, aber auch immer ein bisschen zu egalen Poprock von Modern Age parat.
Als hätte Amen Dunes den unverhältnismässigen Übermut von Foxygen mit der Unterstützung von Produzent Matt Barrick (The Walkmen), Paco Cathcart (Eyes of Love), Ryan Howe (Punks on Mars) sowie Jason Quever (Papercuts) und Sasha Stroud zu korrigieren versucht. Das klingt spannender, als Dark Tea allerdings ist.
Vor neun Jahren hatte Sir Van Morrison abseits des Mikrofons noch keinen Plan B, mittlerweile ist er offenbar jedoch auch streitbarer Virologe und Medienfachmann. Zumindest legen dies die Texte auf der ausufernden Routinearbeit Latest Record Project, Volume 1 nahe.
Spektakulär unspektakulär, was Cassandra Jenkins auf ihrem Zweitwerk so alles zwischen Singer-Songwriter-Dasein, Sophisti-Ambient und kammermusikalischem Pop zaubert: An Overview on Phenomenal Nature kann wirken, als wäre es gar zu reibungslos als Easy Listening-Begleiter konzipiert, offenbart aber mit nonchalantem Suchtpotential Tiefgang.
...and Again Into the Light ist das Panopticon-Album, auf das man insgeheim seit Autumn Eternal gewartet hat, dass so wohl aber erst durch die ambivalente Schlagseite von The Scars of Man on the Once Nameless Wilderness möglich geworden ist.
Charles Moothart, Ty Segall und Chad Ubovich haben im Pandemiejahr 2020 wieder als Fuzz zusammengefunden - und machen bei der Gelegenheit gleich mit den Levitation Sessions weiter.
Eine exzellente Gelegenheit, um wieder einmal auf die unvergleichliche Brillanz von Ved Buens Ende hinzuweisen: Soulseller Records legt die Demo Those Who Caress the Pale neu auf.
Eine Club-Nacht im Zeitraffer und sein ambienter Ausklang: Burial bündelt nach langem Vorlauf sein Doppel aus Chemz mit dem Nachzügler Dolphinz - ohne für die Wartezeit restlos befriedigend zu entlohnen.









