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Bevor Phil Elverum dieses Jahr auf gleich zwei Alben wohl seiner wunderbar entrückten Waldschrat-Musik fröhnen wird, wirft er noch eine 7" vorneweg, die Erwartungshaltungen ganz nebenbei zertrümmert.
Es muss wohl 2006 gewesen sein , als ich das erste mal die The Loved Ones hörte und in ihnen eine Band gefunden hatte, die mich bis heute begleitet.
Mit Mitte Dreißig ein routiniertes Alterswerk, ohne Bandnamen, hinter dem er sich austoben kann: Wer auf Grund des Neubeginns als Solokünstler erwartet, dass Jack White mit Blunderbuss ein unbekanntes Kapitel seiner Handwerkskunst aufschlägt, wird freilich enttäuscht sein müssen.
Das klingt wie: Jack Johnson spielt mit prominenten Freunden eigene und fremde Hits vor hawaiianischer Festivalkulisse. Wie schön die Welt doch sein kann.
Ist es das größte Kompliment, das man der dritten Sleepy Sun Platte machen kann, wenn man ihr zugesteht, dass man das riesengroße Loch, das in ihrer Brust klaffen musste kaum wahrnimmt?
Kein Meisterwerk, sondern ein gefälliges, leicht zu konsumierendes Stück Pop sollte das siebte Spiritualized Album werden. Im Rahmen seiner gegebenen Möglichkeiten ist es dann wohl auch ein solches.
Der 21 jährige Amerikaner hinter Oberhofer heißt tatsächlich Brad Oberhofer und 'Time Capsules II' buddelt tatsächlich Indie-Popmusik aus zahlreichen Dekaden aus. Wer soviel Fröhlichkeit aushalten soll, ist eine andere Frage.
Nicht so viel Unveröffentlichtes wie bisher auf der vierten Auflage der Johnny Cash Bootleg Serie. Dafür Raritäten zuhauf, die bisher in vielen Sammlungen fehlen dürften. Inklusive dem sagenumwogenen, angeblich von Muhammad Ali geschriebenen Song 'Truth'. Hallelujah!
Maps & Atlases bleiben auf 'Beware and be Grateful' dem Stil ihres Debütalbums treu, schärfen aber im kunterbunt zusammengewürfelten Stilbiotop ihren Sinn für ausgefuchste Popmusik.










