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2021 hat das Split-Triple Downfall of the Neon Youth auch der Brasilianerin Lua Viana - beziehungsweise sonhos tomam conta - einen immensen Popularitätsschub beschert. Die EP Insolação soll darauf aufbauend nun einen Ausblick auf das dritte Studioalbum des Projekts geben.
Dümmer als der Artwork-Disclaimer sind nur manche der platten Klischee-Texte von FM. Trotzdem toll, was Ryan Adams da als drittes Album des Jahres 2022 - und Mittelteil der mit Romeo & Juliet begonnenen Trilogie - aus den Archiven gefischt hat.
Der Ausblick ließ Schlimmes befürchten: Nach Chris startet Ryan Adams mit Romeo & Juliet schon die nächste Trilogie, abermals in potentiell auslaufender Doppelalbum-stemmender Überlänge. Das Ankommen überrascht dann aber - im (neben Wednesdays) besten Werk des in Ungnade gefallenen Kaliforniers seit Ashes & Fire.
Chris vollendet jene mit Wednesdays und Big Colors begonnene Trilogie, deren ursprüngliche Release-Pläne Ryan Adams aus bekannten Gründen über den Haufen geworfen hat. Leider kommt das beste in diesem Fall jedoch nicht zum Schluß.
Gnosis korrigiert den Kurs von Blood Year in qualitativer Hinsicht zwar nach oben, liefert dann in Summe hinter seinen Möglichkeiten bleibend aber auch primär "nur" wieder ein weiteres kompetentes, starkes Russian Circles-Album.
Disco-Fan Dave Grohl hat 18 Jahre nach Probot wieder Lust auf Heavy Metal und mit (dem irritierenderweise offiziell als EP firmierenden) Dream Widow die passende Platte zur fiktiven Horror-Film-Band aus dem Film Studio 666 aufgenommen.
Die vier satten Jahre Pause zwischen dem faden Mirage Rock und dem kurskorrigierenden Why Are You Ok haben Band of Horses bereits gut getan - und das neuerliche knappe halbe Dutzend vor Things Are Great sogar noch mehr!
Die aktuelle (Nachhol-)Europa-Tour musste krankheitsbedingt ja leider abgesagt werden, da ist ein halbwegs aktueller Konzert-Mitschnitt trotz allem Wehmut freilich willkommen. Auftritt: King Gizzar & The Lizard Wizard - Live at Bonnaroo '22.
Instrumentaler Western-Postrock oder Country-Doom: Lathe aus Baltimore platzieren ihr Debütalbum Tongue of Silver weit drinnen in den Territorien von Grails, Earth, Horseback, Wovenhand oder Two Gallants.
2022 wartet die ganze Welt auf eine Jubiläums-Auflage des heuer zwei Dekaden zählenden Boris-Klassikers Heavy Rocks. Diesen Wunsch wollen die Japaner zwar (zumindest bis auf weiteres) nicht erfüllen - das „Ersatzprogramm“ ist aber eigentlich sogar noch besser.










