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Für Real Estate-Gitarrist Matt Mondanile ist Ducktails ab sofort nicht mehr nur Nebenprojekt, sondern gleich Zweitband und dazu Beinahe-Supergroup. Bis er damit seiner Stammformation den Rang ablaufen könnte, bedarf es jedoch noch einiger Feinjustierungen.
Was tun, wenn man J Mascis Wirken quasi mit dem Grundwasser aufgesogen hat, aber trotzdem lieber Powerpop hört, obwohl man Punkrocker ist und im Herzen Sludge-Metal schlägt? California X wissen es auch nicht so genau - machen aber ganz einfach mal!
2 Jahrzehnte nach der Bandgründung erfinden sich Tocotronic wieder einmal ein Stück weit neu, auch, weil knappe 18 Jahre nach 'Digital ist besser' analog doch am besten ist und die Hamburger Institution damit nicht nur in ungekannten Soundwelten angekommen ist, sondern bereits vorsichtig andeutet ihr Alterwerk in greifbarer Nähe zu erkennen.
Hatebreed hat die knapp dreieinhalbjährige Plattenpause gut getan, den Fokus für das wesentliche in ihrem kompromisslos brutal-prolligen Bollo-Hardcore geschärft - spannend finden muss man die seit Jahren beste Platte der Amerikaner dennoch nicht (immer).
Aus dem Irrenhaus von 'Eternal Kingdom' und 'Eviga Riket' heraus denkt das schwedische Kollektiv Cult of Luna seinen monströsen Postmetal zurück in Fritz Lang's Metropolis. Die kühle Zukunftsutopie von 1927 spiegelt sich in einer markanten klanglichen und strukturellen Gewichtsverlagerung auf 'Vertikal' wider.
Den angekündigten sauberen Spagat zwischen den beiden Fanlagern macht 'Opposites' letztendlich nicht - könnte aber Anhänger der Prä-'Puzzles' Ära mit der von seit damals bedienten Stadion-Fraktion aussöhnen. Noch viel wichtiger: die größte kleine Rockband des Planeten hat die Schnappsidee "Doppelalbum" tatsächlich bravourös hinbekommen!
Nichts deutet auf dem zweiten Album des walisischen Trios an, dass sich The Joy Formidable für 'Wolf's Law' in die Einöde der Ländlichkeit begeben haben. Zeugnis davon, dass sie als Vorband von Muse Stadionluft schnuppern durften knallt hingegen stets mit ordentlich Wums aus den Boxen.
Die ewige Leier: warum nicht zu alten Platten greifen, den Originalen, sondern stattdessen zeitgenössische Bands hören, die augenscheinlich schlicht anachronistische Musik ohne essentielle Kniffe nachstellen? Foxygen sagen: weil man ansonsten zahlreiche geschmeidige Ohrwürmer und Hits verpassen würde.
Converge-Brüllwürfel Jacob Bannon und Chelsea Wolfe Schlagzeuger Ben Chisholm toben sich abseits ihrer Stammbands in beunruhigender, intensivere und intimer Atmosphäre aus.
Everything Everything bringen die PS ihres kunstvoll gewobenen Technik- Synthierock im zweiten Anlauf noch direkter - und trotz allem: sogar unprätentiöser! - auf den Boden, als dies vor zwei Jahren bereits auf 'Man Alive' gelungen war.










