Suche nach: green lung
„In honor of rapidly dwindling daylight hours, we’re pleased to present the ‘Losing Light’ EP, a reimagination of four songs from this year’s ‘Green to Gold’“: The Antlers überraschen mit einer alternativen Zeitlinie.
Courtney Barnett muss niemandem mehr etwas beweisen. Das macht Things Take Time, Take Time zu einem so charmant wie zuverlässig aus dem Ärmel geschüttelten, aber auch etwas umspannenden Indierock-Album.
Kid A und Amnesiac waren schon immer bei der Geburt getrennte zweieiige Zwillinge. Nun erleben die beiden Radiohead-Alben als KID A MNESIA zum (mehr oder minder) zwanzigjährigen Jubiläum die Reunion.
I Don't Live Here Anymore macht Sesshaftigkeit zur Einstellungssache und romantisiert die sehnsüchtige Suche, wo The War on Drugs zwar in Bewegung bleiben, dabei jedoch vor allem um die Erkenntnis kreisen, dass sie ja doch schon lange angekommen sind. Spannend ist das nicht - aber verdammt befriedigend.
Funken sprühen mag der Grad der Inspiration hier wirklich nicht, aber das geht überraschenderweise dann doch absolut klar: Richard Ashcroft sonnt sich auf Acoustic Hymns Vol. 1 gefällig im unkapputbaren Glanz alter Großtaten.
Dass Esao Andrews für das Artwork von A Dream About Love verantwortlich zeichnet, ist nicht offensichtlich. Das passt, weil auch Circa Survive sich auf ihrer ersten EP seit The Appendage vor elf Jahren einem überraschenden stilistischen Paradigmenwechsel verschreiben.
Blue Bannisters (ehemals Rock Candy Sweet) ist ein Grower als Abnabelung von Jack Antonoff samt dem angehängten Sammelbecken bisher ausgesparter Songs, oder: ein wunderbares Lana del Rey-Album mit Schönheitsfehlern.
Zehn Jahre ist es am heutigen 21.09.2021 tatsächlich bereits her, dass Sänger Michael Stipe, Gitarrist Peter Buck und Bassist Mike Mills die Trennung der (gemeinsam mit dem bereits 1997 ausgestiegenen, unersetzlich gebliebenen Schlagzeuger Bill Berry) 1980 in Athens, Georgia gegründeten Band R.E.M. bekannt gaben. Ein ideales Jubiläum für einen kurzen Rückblick auf eine nicht makellose, aber vor Meisterstücken strotzende Diskografie.
Live From Otterhead Studios könnte gerne auch separat veröffentlicht werden - bisher war der halbstündige Session-Auftritt nur einer auf 2000 Stück limitierten, exklusiv über den Rough Trade-Webshop bestellbaren roten Vinylversion von Bright Green Field auf CD beigepackt.
Ryley Walker zelebriert auf Course in Fable ein neues Selbstbewusstsein - vor allem als Sänger, aber auch als Leithammel einer progressiv eingestellten 70s-Folk-Gang jenseits der offenkundigen Einflüsse.










