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Mit Interplay, dem vierten Langspieler seit der Reunion, haben Ride in ihrem zweiten Leben nun bereits mehr Alben aufgenommen, als in ihrem ersten. Diese zwei Phasen gegenüberzustellen bleibt aber geschmacklich eigentlich ein heikler Seiltanz.
Nach dem 2022 satte einunzwanzig Jahre hinter dem Debütalbum Cuddlemonster stattgefunden habenden Platten-Comeback Good. widmen sich The Sawtooth Grin endlich auch der Finalisierung von Jabberwocky.
Nach dem rund zweistündigen Ambient-Magnum Opus Music for Animals sowie der Ordnung in den Archiven sorgenden Compilation Old Friends New Friends stellt Day eine Rückkehr von Nils Frahm zu seiner „ersten Liebe“: minimalistischen Piano-Schönheiten.
Legendenabend in der Wiener Arena: Die stets so unverdient unter dem Radar der allgemeinen Aufmerksamkeit fliegende Allstar-Institution Great Falls macht den Support Act für die als Abschiedstour dienende Rückkehr von Botch.
Theophonos gönnt sich mittlerweile nicht nur ein Profilbild, nein, er hat mit Ashes in the Huron River auch das Album aufgenommen, dass die Versprechen von Nightmare Visions einlöst und die Abnabelung von der Entität als Serpent Column rechtfertigt.
Die drei Balkcom-Schwestern Lily, Ellie und Powell machen sich mit ihrer Debüt-EP A Little Goes a Long Way bereit, um als The Castellows potentiell zu neuen Stars des Contemporary Country werden zu können.
Der kasteiende Horror und die Hoffnung einer klerikalen Prägung weitet sich aus: (The) Reverend Kristin Michael Hayter legt ihrer 2023er-Wiedergeburt SAVED! ein Companion Piece - oder einen sogenannten Index - hinten nach.
Der Titel dreht sich im Kreis um sich selbst, doch Chelsea Wolfe schließt mit ihrem siebten Studioalbum She Reaches Out to She Reaches Out to She nicht nur ein gutes Stück weit an Abyss and Hiss Spun an, sondern wagt sich mit Dave Sitek dabei auch weiter denn je in die dunkelsten Abgründe des Trip Hop vor.
The Pilgrim, Their God and the King of My Decrepit Mountain ist zu zwei Dritteln eine Compilation, zu einem das daraus resultierende Finale - und im Ganzen mehr als nur ein vielversprechendes Debütalbum, dessen Eklektizismus staunende Heimeligkeit erzeugt.
fallingwithscissors legen sich in gemachte Betten, was aktuelle Trends im Metalcore angeht, erweisen sich mit The Death and Birth of an Angel jedoch auch als ebenso kompetentes wie konsequentes Trittbrettfahrer-Gespann.




![Botch, Great Falls [09.03.2024: Arena, Wien] Botch, Great Falls [09.03.2024: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4303.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)





