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Der monströsen, imposanten, mythologischen Daikaijū-Balgerei am Cover entsprechend sind die Ambitionen bei Chepang gewachsen: An Swatta arbeiten die Grinder seit Jahren. Herausgekommen ist nun ein über fast 50 Minuten laufender, 29 Attacken samt zahlreicher namhafter Gäste umfassender Konzeptmonolith rund um Ikagai, also behelfsmäßig übersetzt dem japanischen Prinzip des „Wert des Lebens“.
„A Couple of Thous doing Deftones filtered through Hum“. Diese hauseigene Werbung fängt den Charakter von To the Rind, das Debütalbum von Big Garden, zumindest ein gutes Stück weit durchaus adäquat ein.
The Record als Enttäuschung abzustempeln, nur, weil das Debütalbum von Boygenius nicht jene Höhen erreicht, die die selbstbetitelte EP der Zusammenkunft von Phoebe Bridgers, Julien Baker und Lucy Dacus 2018 in Aussicht stellten, wäre dann doch übertrieben.
Mittlerweile ist klar, dass alle in den vergangenen eineinhalb Jahren veröffentlichten Singles von Sun Kil Moon als Album gesammelt unter dem Banner Quiet Beach House Nights veröffentlicht werden - darunter auch die neue Vorab-Auskoppelung Watermelon Peperomia.
Johnny Booth gelingt mit ihrem dritten Album Moments Elsewhere ein Metalcore-Konsens, der bei der Fan-Schnittmenge aus Frontierer, Every Time I Die und Grayheaven für feuchte Höschen sorgen sollte.
Ein Jahr nach der in Szene-Kreisen gehyten EP The Circle Chant legen die Blackgaze-Senkrechtstarter Agriculture ihr selbstbetitelten Debütalbum vor: ebenso vielversprechend wie unausgegoren.
Live in Pioneertown & Santa Fe kombiniert selektive Ausschnitte zweier Konzerte, die Daniel Rossen im Rahmen seines fabelhaften 2022er Solodebüt You Belong There im Juni und September vergangenen Jahres spielte.
Die unfehlbare, göttliche Institution Melvins feiert ihr 40 jähriges Jubiläum - unter anderem auch mit einer Neuaufnahme der ersten EP Six Songs unter dem Banner The Devil You Knew, The Devil You Know.
Entgegen vieler seiner Country-Kollegen lehnt sich Colter Wall nicht aus dem Fenster, sondern kehrt stilecht vor der eigenen Haustüre: ohne Überraschungen bietet der Grower Little Songs typisch wertkonservative, zeitlos am Boden bleibende Western-Klasse.
Stadion-Magie: Bruce Springsteen und seine (exklusive der abwesenden Patti Scialfa neben bewährten Tour-Mitgliedern und weiteren Gastmusikern auf eine 18 köpfige Besetzung angewachsenen) E Street Band beehren (womöglich gar zum letzten Mal, wie mancherorts gemutmaßt wird?) auf ihrer ersten Tour seit 2017 auch das Wiener Ernst Happel Stadion.










![Bruce Springsteen & The E Street Band [18.07.2023: Ernst Happel Stadion, Wien] Bruce Springsteen & The E Street Band [18.07.2023: Ernst Happel Stadion, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0280.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)