Suche nach: me and that man
Mark Oliver Everett lässt die Schicksalsschläge hinter sich und liefert mit tatkräftiger Unterstützung seiner erstmals am Songwriting beteiligten Backingband sein wahrscheinlich optimistischstes Album bisher ab. Ein klassisches Eels-Album, nichtsdestotrotz.
Kollege Martin ist bei weitem nicht der einzige der Masked Intruder auf seiner Rechnung für eines der besten Alben des vergangenen Jahres hatte. Auch im Heavypop Adventkalender bekannten sich lokale Bands wie z.b. Gone Astray und A Guy Named Lou zu ihrer Vorliebe für das maskierte Trio aus Madison, Wisconsin. Aber Album des Jahres 2012? Ernsthaft?
Was nach den ersten Blick auf Bandnamen, Albumtitel und musikalischen Strukturen nach ödem Auftauen von Battles und Konsorten aussehen mag, entpuppt sich bei der genaueren Auseinandersetzung als mehr als nur kompetentes Debutalbum der Walisischen Mathrocker. Den Nintendocore von Horse the Band weitergedacht, vertritt man eher die Japanische Schiene des Genres.
Ordentlich verwaschen ist es immer noch, das psychedelische 60s-Gebräu des Unknown Mortal Orchestra. Dabei erlaubt sich das Trio auf 'II' jedoch, den Popappeal in ihrem nebulösen Anachronismus gehörig zu konkretisieren.
Was tun, wenn man J Mascis Wirken quasi mit dem Grundwasser aufgesogen hat, aber trotzdem lieber Powerpop hört, obwohl man Punkrocker ist und im Herzen Sludge-Metal schlägt? California X wissen es auch nicht so genau - machen aber ganz einfach mal!
Nichts deutet auf dem zweiten Album des walisischen Trios an, dass sich The Joy Formidable für 'Wolf's Law' in die Einöde der Ländlichkeit begeben haben. Zeugnis davon, dass sie als Vorband von Muse Stadionluft schnuppern durften knallt hingegen stets mit ordentlich Wums aus den Boxen.
John Bramwell und seine melancholische Britpop-Kapelle wärmen auch beim sechsten Album wie gewont und geradezu selbstverständlich all jenen die geschundenen Seelen, die mit schwerem Herzen ziellos durch spärlich beleuchtete Nachtstraßen ziehen oder gleich vollends hoffnungslos am Tresen kleben geblieben sind.
Der Indierock-Institution passieren auf dem dreizehnten Album im neunundzwanzigsten Bandjahr zehn makellos träumende Yo La Tengo-Songs offenbar ohne jedwede Anstrengung und nahezu zufällig. Darüber hinaus versammelt 'Fade' aber auch das rundum kompakteste Gesamtpacket des Trios seit Ewigkeiten.
Bristol based Singer Songwriter Joe Volk choose his 5 favourite records of 2012. Cheers!
Joe Volk is a musician from Bristol. He was the singer with the bands Gonga und Crippled Black Phoenix and released a fantastic solo-album in 2006, called '[amazon_link id="B000E8R9RU" target="_blank" ]Derwent Waters Saint[/amazon_link]'. His new Split-EP with the Japanese All-Rounder Boris is out on 14. December 2012 - you can purchase it via Invada or on the Joe Volk / Boris - tour.









