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Ein eklektisches Vergnügen: James Vincent McMorrow erfindet sich nach dem einschlagenden Erfolg seines Debütalbums von Grund auf im Post-Dubstep-Umfeld neu und bearbeitet gekonnt aber wenig eigenständig die Nahtstelle aus Everythings Everything's tanzberuhigter Elektronik, James Blake'schem Digital-Soul und dem sehnsüchtigen Popmomenten von Volcano Choir.
Premierenstimmung auf dem 18. Studioalbum des Boss: mit dem Rage Against the Machine-Gitarristen Tom Morello als Muse recycelt Bruce Springsteen allerhand Material dass sich seit den 2000ern neben den regulären Platten angestaut hat, dazu covert er sich selbst und andere. Mit 'High Hopes' hält der passionierte Rocker damit diesmal weniger der amerikanischen Gegenwart einen Spiegel vor, als dass er indirekt die vergangenen eineinhalb Jahrzehnte seiner eigenen Karriere reflektiert - und dabei die Fehler dieser umso eklatanter aufzeigt.
In the light of his band Disappears not only releasing the 'Kone'-EP that rose expectations for 2013, but consequently lifting their sound onto the next level with their following album 'Era' , Brian Case telling us about his favourite records of this past year is especially interesting. "Their best album so far" is the consensus on 'Era' elsewhere - which can only be repeated on day 13 of the Heavy Pop Advent calendar.
Von Brian Case zu erfahren welche Alben aus dem sich zu Ende neigenden Jahr er empfiehlt ist vor allem deswegen interessant, weil seine Band 2013 mit der 'Kone'-EP nicht nur große Erwartungen geweckt hatte, sondern seine Band Disappears auf dem darauffolgenden vierten Studioalbum 'Era' folgerichtig auch auf den nächsten Level gehoben hat. "Die beste Platte der Band bislang" lautete ein Resümee an anderer Stelle - dem kann man am 13. Tag des Heavypop Adventskalender kaum etwas hinzufügen.
'SUM/ONE' sei in einem Teil des Hirns entstanden, das gänzlich von seiner Stammband Gang Gang Dance isoliert ist, behauptete Brian DeGraw im Vorfeld der feuertaufe seines Solo-Projektes bEEdEEgEE vollmundig. Und irrt damit letztendlich.
Auch die Panem-Filmreihe setzt auf das gängige Schema fetten Hollywoodblockbustern einen prestigeträchtigen Soundtrack zur Seite zu Stellen - und fährt im zweiten Anlauf mit einer Hinwendung zu zahlreichen Vertretern der oberen Indie- und Alternative Riege wieder gut damit.
Dass die vollmundigt betitetlte 'The Marshall Mathers LP2' tatsächlich das beste Album des Rappers seit gut einem Jahrzehnt darstellt muss in diesem Kontext freilich nichts mehr bedeuten: Eminem legt sich die Latte für sein achtes Studioalbum mutwillig hoch und scheitert aus verschiedenen Gründen an der selbstauferlegten Bürde dem Meisterwerk von 2000 endlich einen würdigen Nachfolger zu schenken.
"Alles ist gut. Anders, aber gut." versucht es Casper in 'Ariel' gleich selbst auf den Punkt zu bringen. 'Hinterland' ist der musikalisch verhältnismäßig mutige, Fanbase-entzweienden Schnitt zum durch die Decke gehenden 'XOXO' in Form der fortgesetzten Abkehr vom reinen Hip Hop und der vielleicht endgültigen Ankunft der Hypegestalt Benjamin Griffey im konventionell ausstaffierten Indierock von der Stange.
O'Brother hätten es sich nach dem hohe Wellen schlagenden Einstandsgeniestreich 'Garden Window' definitiv einfacher machen können. Stattdessen gebiert die Band einen massiven, ausladenden und auch schwer verdaulichen Brocken von einem Album, das nicht nach sofortiger Liebe bettelt, letztendlich aber die Vermutung festigt, dass das Quintett aus Atlanta tatsächlich das Beste ist, was dem schwebenden Grenzgang zwischen atmosphärischem Posthardcore und zupackendem Postrock passieren konnte.
Shawn Carter rappt von seiner Yacht aus souverän über das Leben als Gott-König des millionenschweren US-Hip Hops. Dennoch ermüdend, wie inspirationslos und satt Jay-Z zwölf Jahre nach dem epochalen Mainstream-Einschlag 'The Blueprint' auf dem vierten Album seit dem streitbar notwendigen "Comeback" mit 'Kingdom Come' klingt.










