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Ty Segall und der Garage Rock - auf 'Slaughterhouse' eine noch intensivere Liebesgeschichte, als jemals zuvor, prügelt doch erstmals seine Liveband auch im Studio auf dreckige Improvisationssongs ein, die mit den Beinen in der Vergangenheit stecken, und den Kopf in die Zeitlosigkeit hämmern.
Ob und vor allem wann sie tatsächlich auf Albumlänge weitermachen, darüber gehen die Meinungen, An- und Aussichten nach wie vor auseinander. Rechtzeitig vor der großen Werkschau '21' bringen Blur jedoch die ersten neuen Songs seit zwei Jahren auf Tonträger in den Handel.
Bedtime For Chalie nehmen den Fuß vom Gaspedal, die Produktion lupenreiner ins Visier und fokussieren auf die poppigen Melodien in ihrem Skate Punk. Dass den Italiener mit 'Bright Light City Skyline' dann doch nur ein grundsolides Album gelingt, wird der Qualität der Band eigentlich nicht gerecht.
So ist man das von ihn gewohnt: kein Monat nach Album Nummer 20 überrascht Mr. Rodriguez Lopez mit dessen Nachfolger. Und der Erkenntnis, dass der Getriebene seine Obsession zur Elektronik mittlerweile auch mit einer gehörigen Portion Nachvollziehbarkeit anreichern kann.
Diese Woche u.a. mit Konzerten von: Pennywise, Tito & Tarantula, Titan und dem Urban Art Form Festval.
The Invisible machen es all jenen leicht, die in dem Zweitwerk 'Rispah' verkopfte Musik jenseits von Songs zu hören glauben, produziert von mutmaßlich schlauen Studionerds für Leute, die hinter deren Rücken als pseudogeistreiche Hipster abgekanzelt werden. Stimmt so aber nur auf den ersten, flüchtigen Kontakt.
Manchester Orchestra Mastermind Andy Hull perfektioniert auf 'The Church Of The Good Thief' das, woran er sich seit seinen ersten musikalischen Schritten als Jugendlicher versucht und, woran er über zwei Alben als Right Away, Great Captain! sorgfältig gefeilt hat.
Besonders üppig ist sie nicht ausgefallen, dafür aber auch unentgeltlich auf der Homepage der britischen Senkrechtstarter downzuloaden - die 'Live in Brighton EP' ruft dabei in Erinnerung, weswegen man Gefallen an den Londoner gefunden hat und sie auch weiterhin auf der Rechnung behalten sollte.
Wer denkt, Joyce Manor hätten es auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum letztes Jahr schon eilig gehabt, den belehren die vier Jungspunde auf 'Of All Things I Will Soon Grow Tired' nun eines besseren.










