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Nicht noch einmal ein im Windschatten gegen 'Carnavas' Sturm-laufendes Album wie 'Swoon'. Mit dieser Intention krempelt 'Neck of the Woods' von innen heraus den unverkennbaren Silversun Pickups Sound um. Und wächst sich von einer Enttäuschung zum leistungsstarken Grower aus.
Fyfe Dangerfield und die Seinen finden langsam aber sich wieder zur bedeutungsschwangeren Leichtigkeit ihrer Anfangstage zurück. 'Hello Land!' spricht diesbezüglich nicht nur aufgrund seiner Entstehungsgeschichte Bände.
Der vielleicht begnadetste Popmusiker Englands der letzten 20 Jahre geht dem Pop immer mehr verloren. Damon Albarns zweite Oper ist trotzdem - oder gerade deswegen - einen Besuch Wert.
Wer Garbage sieben Jahre nach dem letzten Studioalbum noch auf dem Plan gehabt haben sollte, wird sich nach 'Not Your Kind of People' fragen müssen weshalb. Derartig seelenlosen Konservenpoprock mit anbiedernden Elektroflair dürften sich jedenfalls die Wenigsten erhofft haben.
Wo kein Sonnenstrahl hinreichen kann, dort lüften I Like Trains auf ihrem dritten Album ordentlich durch: Klingen die Engländer in all ihrer niederschlagenden Melancholie mittlerweile gar lebensbejahend?
Weil die Uhren in Island im September 2011 einmal richtig gingen und die Insel kollektiv Kopf stand, schicken sich sechs blutjunge Harmoniesüchtige nun an, mit ihrem Debütalbum ein knappes halbes Jahr später auch den Rest der Welt mitzureißen.
Vier Jahre und einen Vokalwechsel nach dem durch die Decke gehenden Debütalbum legt Santi White nach. 'Master of My Make Believe' will nicht den Trends vorwegmarschieren wie 'Santogold', sondern funktioniert als Reflektion der aktuellen Musiklandschaft im breiten Sprektrum.
Dem Titel darf man ansatzweise vertrauen, dem Artwork weniger: Schwedens große Rockband propagiert trotz revoltierenden Bürger am Cover einheitlicher denn je Friede, Freude, Eierkuchen. Und stellen dabei selbst die wichtigste Frage: 'Where's The Rock?', bitte schön?










