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Die Liste an Dingen, die man an Morrissey nicht mögen muß, wird nicht kürzer. Grundlegend beendet er die - diesmal gezwungenermaßen - zweitlängste Album-Pause seiner Solo-Karriere durch Make-Up Is a Lie aber auf sehr ordentliche Weise.
Mitsuki Laycock beschert dem 2023er Vorgängeralbum The Land Is Inhospitable and So Are We mehr oder minder eine nahtlose Fortsetzung - doch als Ganzes verliert Nothing's About to Happen to Me dann zwischen seinen den Blickwinkel an sich verkleinernden Ansichten unausgegoren die Perspektive.
Until the sacred sources runs dry, the fool will weep without end. Oder: der zähe, abrasive Doom Sludge Noise von Primitive Man hat in Form von .paucity auch ausgewiesene Jünger in North Carolina.
Hilary Duff legt sich mit Luck... or Something, ihrem ersten Album seit elf Jahren, relativ ungeniert in gemachte Betten. Was jedoch überraschenderweise erstaunlich überzeugend funktioniert.
Man kann sich auch ohne großes Hintergrundwissen ein paar elementare Dinge über das ominöse Quartett Giallo anhand ihres Debütalbums Tenebrarum zusammenreimen. Etwa, dass die Filmfans schon wütend waren, bevor Minneapolis zum politischen Brennpunkt der USA wurden.
Nach dem eh sehr okayen, im kontemporären Easy Listening Country verorteten Debütalbum Hello Stranger 2024 verneigt sich Taylor Grace als The Wild One für ihr Zweitwerk vollständig vor Thin Lizzy.
Nach der Verleugnungsphase White Roses, My God und der Trauer-Akzeptanz mit Trampled Bay Turtles in Form eines gerne übersehenen Meisterwerks, markiert die Mini-EP Alan Sparhawk Solo Band nach dem Loslassen von Low gewissermaßen das Weitermachen in einem (von politischer Dunkelheit überschatteten) Leben nach Mimi Parker.
Auf den Nachfolger zu Hyperspace lässt Beck seit über fünf Jahren warten. Rechtzeitig zum Valentinstag 2026 hat er jedoch die wunderbare Raritätensammlung Everybody's Gotta Learn Sometime kompiliert.
Ähnlich frustrierend wie zuletzt: Da holen die Silversun Pickups für Tenterhooks eine ordentliche Substanz aus ihrem üverraschungsfreien Bauk
Auch auf Raumstationen im interstellaren Raum muß mit mathematischer Präzission gemosht werden. Greg Kubacki klassifiziert Kilonova, das Debüt seines Solo-Projekts Sun Guts, also als „Lasercore“ oder „ignorant instrumental mathcore for aliens“. Passt!










