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Extase im Weltraum: Das Schweizer Quintett Stortregn besticht auf seinem (je nach Zählweise wohl) fünften Studioalbum Impermanence mit einer konstanten, schwindelig machenden Virtuosität.
Alternative Rock mit omnipräsenten Country-Tendenzen zeigen Jerry Cantrell so zugänglich wie nie zuvor: Brighten ist also nicht das Album, auf das man fast zwei Jahrzehnte seit dem überragenden Monolithen Degradation Trip gewartet hat.
Funken sprühen mag der Grad der Inspiration hier wirklich nicht, aber das geht überraschenderweise dann doch absolut klar: Richard Ashcroft sonnt sich auf Acoustic Hymns Vol. 1 gefällig im unkapputbaren Glanz alter Großtaten.
Mit der eigenen Regie-Karriere im Speziellen und weitestgehend Hollywood im Allgemeinen scheint John Carpenter längst abgeschlossen zu haben. Nur die Reihe um Michael Myers lässt den 73 jährigen weiterhin nicht los - was im Falle von Halloween Kills zu einem der besten Soundtracks des Franchise führt.
B-Sides & Rarities (Part II) versammelt Raritäten und Unveröffentlichtes von Nick Cave and the Bad Seeds aus den Jahren 2006 bis 2020, erreicht dabei aber quantitativ und qualitativ nicht ganz das beeindruckende Gewichtder Vorgänger-Compilation.
Zugänglich wie nie, doch James Blake kann nicht aus seiner melancholischen Haut: Auf Friends That Break Your Heart befindet sich der Engländer auf existenzieller Sinnsuche jenseits des privaten Beziehungsglücks.
Intimes Storytelling statt megalomanischen Bombast: Nach zwei rehabilitierenden Werken im pompösen Glamor-Stadionrock haben The Killers mit Pressure Machine gewissermaßen ihr Nebraska aufgenommen.
Frank Carter bietet sich und seine Rattlesnakes mit dem konsensfreundlichen Punkrock von Sticky endgültig dem frühabendlichen Festival-Programm feil, und wird seinen Job dort auch mit viel Effizienz erledigen.
Zwei Jahre nach der sehr okayen, aber auch zu egalen EP Blood Harmony hat der vielbeschäftigte Finneas Baird O’Connell Zeit für sein sehr okayes, aber zu egales Debütalbum Optimist gefunden.
Blue Bannisters (ehemals Rock Candy Sweet) ist ein Grower als Abnabelung von Jack Antonoff samt dem angehängten Sammelbecken bisher ausgesparter Songs, oder: ein wunderbares Lana del Rey-Album mit Schönheitsfehlern.










