Suche nach: sub pop
The Atlas Underground hat die Latte vor zwei Jahren besonders tief gelegt - und dennoch bemüht sich Tom Morello auf The Atlas Underground Fire halbherzig, diese im Qualitätslimbo noch zu unterschreiten.
Das religionskritische Kaleidoskop Garden of Burning Apparitions ist nicht das anvisierte Noiserock-Midtempo-Album für Full of Hell geworden - sondern eine Kerosinschub für angestammte Tugenden, der aber auch Platz für eine variablere Bandbreite lässt.
Viel Optimierungspotential blieb nach Unloved nicht mehr: ein bisschen zu lang und wenig variabel war das Frontierer-Zweitwerk von 2018 höchstens. Genau an diesen Punkten zieht Oxidized die Schrauben nun aber unter anderem enger - und zeigt, was sonst noch geht.
Das Bo Burnham Stück That Funny Feeling gehört längst zum Live-Repertoire von Phoebe Bridgers. Nun hat sie es via Bandcamp mit politisch aufgeladener Charity-Motivation auch als Studioversion veröffentlicht.
Double Negative war die vielleicht formvollendetste Neuerfindung der vergangenen Jahre und vermeintlich das definitive Meisterstück des Glitchpop in der um Lieblingswerke nicht verlegenen Diskografie von Low. Hey What zeigt nun aber: es geht in der selben Ästhetik nicht notwendiger besser, aber sogar noch radikaler, konsequenter, visionärer.
Schätzt man am Postrock für allem eine wertkonservative Überraschungsarmmut und Zuverlässigkeit, sind Mono einer der Anlaufstellen des Genres - und bleiben es freilich auch mit Pilgrimage of the Soul.
Nach der Zusammenarbeit mit Emma Ruth Rundle und vor dem neu aufbereiteten Blood Moon-Treffen mit Converge und Steve Brodsky reicht Chelsea Wolfe nicht nur eine Tourdoku nach, sondern auch die beiden Songs Woodstock und Green Altar.
Elf Jahre nach ihrer Gründung (und vier bisher veröffentlichten EPs/Demos) haben Qrixkuor aus London ihr Debütalbum fertiggestellt: Poison Palinopsia beherbergt zwei jeweils 24 minütige Death-Leviathane.
Sleep Token versuchen auf This Place Will Become Your Tomb den eigenwilligen Konsens zwischen Formatradio-Mainstream und konsumfertigen Pop mit denselben Mitteln zu erzwingen, wie vor zwei Jahren auf Sundowning - nur in weniger überzeugend.
“I can’t ask to move the mountain/ So just give me the strength to climb.” beschwört Charley Crockett auf Music City USA das Objekt seiner Begierde. Dabei muss er sowieso nicht befürchten, dass sein Tatendrang ohne Hilfe von außen ungestillt bliebe.










