Suche nach: the fall
Wieder mehr Post Hardcore, dafür weniger Folk und ganz viel Pop: Das fünfte mewithoutYou Album fasst die rasante Entwicklung seit dem Zweitwerk 'Catch for us the Foxes' konsequent zusammen.
Das Leben ist im Allgemeinen ohnedies eine verdammt anstrengende Sache. Warum also auch den Indierock noch anstrengender machen, sagen sich Allo Darlin' aus London. Ihr sympathisch Twee Pop lächelt jedenfalls auch dann tapfer, wenn da nicht nur gute Laune ist.
Von Altersmüdigkeit keine Spur, den Mann bringt immer noch alles auf die Palme: Keith Morris ist auch mit 56 Jahren angepisst ohne Ende und lässt seinem Unmut freien Lauf. Off! prügeln die dazu passenden Hardcoresprinter ohne Ablaufdatum als Gegenentwurf zu zeitgenössischem Punkrock der Marke Green Day und Konsorten.
Beach House verteidigen den Platz, den sie sich spätestens mit 'Teen Dream' in den Herzen unzähliger Popfans eingenommen haben mit einem Musterbeispiel in Sachen Stiltreue und Konsensfähigkeit.
Der vielleicht begnadetste Popmusiker Englands der letzten 20 Jahre geht dem Pop immer mehr verloren. Damon Albarns zweite Oper ist trotzdem - oder gerade deswegen - einen Besuch Wert.
Wer Garbage sieben Jahre nach dem letzten Studioalbum noch auf dem Plan gehabt haben sollte, wird sich nach 'Not Your Kind of People' fragen müssen weshalb. Derartig seelenlosen Konservenpoprock mit anbiedernden Elektroflair dürften sich jedenfalls die Wenigsten erhofft haben.
Das Gipfeltreffen der beiden Genremeister Mikael Åkerfeldt und Steven Wilson ist das zu erwartend uferlose Progrockgewichse geworden.
Tu Fawning arbeiten daran, ihre progressiv alle Genremauern einreißende Stammesmusik zugänglicher zu machen. Und scheitern - natürlich - auf wunderbarste Art und Weise.
Weil die Uhren in Island im September 2011 einmal richtig gingen und die Insel kollektiv Kopf stand, schicken sich sechs blutjunge Harmoniesüchtige nun an, mit ihrem Debütalbum ein knappes halbes Jahr später auch den Rest der Welt mitzureißen.










