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Dass es der Nachfolger zum vielgepriesenen 'Paupers Field' schwer haben würde war klar. Ob es jedoch dessen Last ist, unter der 'Cast the Same Old Shadow' nun in die Knie geht, bleibt zu bezweifeln.
Das wahrscheinlich heißest herbeigesehnte Folkrock Debütalbum des Jahres kocht zwar auch nur mit Wasser. Dry the River würzen 'Shallow Bed' aber derart geschickt, dass hier keine Vorschusslorbeeren verschwendet wurden.
Vier Jahre nach 'We started Nothing' hat The Ting Tings kaum mehr jemand auf der Rechnung. Trotzdem – oder gerade deswegen? – versucht das gemischtgeschlechtliche Duo nunes jedem Recht zu machen. 'Sounds From Nowheresville' setzt sich zwischen die Stühle und mitten in die Nesseln.
Seitdem die besten EPs des jeweiligen Jahrganges auf Heavy Pop hervorgehen werden, hat sich einiges getan: das ursprüngliche Ranking der Kurzformate wurde längst gestrichen, die Anzahl der ins Spotlight gestellten Veröffentlichungen hat sich mittlerweile jedoch auf 30 erhöht.
Alison Mosshart bleibt am Solo-Steuer: Nach ihrer (hierfür nicht maßgeblichen) Single Rise wagt die The Kills- und Dead Weather-Frontfrau allerdings den U-Turm und lässt mit Sound Wheel ein unausgegorenes Spoken Word-Album folgen.
Dave Grohl preist Concrete and Gold als die "Motörhead-Version von Sgt. Pepper". Hochtrabende Worte für eine Platte, die primär zutiefst solide rockende Foo Fighters-Tugenden abruft - und mit einer zurückgewonnenen Zuverlässigkeit vor allem wenig falsch macht.
Die Melvins-Dampframme Buzz Osborne und Dale Crover an Gitarre und Schlagzeug, Le Butcherettes- bzw. Bosnian Rainbows-Energiebündel Teri Gender Bender am Mikro (sowie wahlweise zusätzlich an dezent eingesetztem Keyboard und/oder zusätzlicher Gitarre), dazu der nimmermüde The Mars Volta-/At the Drive-In-Tausendsassa Omar Rodríguez-López als zweckmäßig arbeitender Bassist - das sind Crystal Fairy.
Thirty Something Records und Primitive Records erinnern mit einer allumfassenden Neuauflage ihres Backkatalogs an die fabelhaften Osloer Rabauken JR Ewing, die sich zwischen 1998 und 2006 energis
Mit einem klug gewählten Release-Termin nur wenige Tage nach Silvester war dem Sprints-Debüt Letter to Self ohne große Konkurrenz ein gebührendes Maß an Aufmerksamkeit gewiss. All That Is Over veröffentlicht die Band aus Dublin dagegen selbstbewusst zu einer weitaus umkämpfteren Phase des Jahres.










