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Nach seiner Verneigung vor Lustmord beweist Evan Patterson mit der Adaption des Beatles-Klassikers Help!, dass die simplizistische Prärie von Jaye Jayle einfach einen verdammt guten Nährboden für Cover-Interpretationen liefert.
Ziemlich überraschend beschenkt Country-Ikone Willie Nelson sich und seine Fan pünktlich zu seinem 89. Geburtstag überraschend mit (je nach Zählweise) Studioalbum Nummer 72. Keine Überraschung ist hingegen, dass A Beautiful Time mal wieder ziemlich toll geworden ist.
Mit Radiohead feiert Jonny Greenwood gerade das Jubiläum von Kid A und Amnesiac, als Soundtrack-Komponist veredelt er 2021 unter anderem den Lady Di-Film Spencer.
Den Preis für den besten Live-Album-Titel hat die doppeldeutige Wortspiel-Kombination von No World Tour "In Your Head" 2021 bereits sicher. Noch stärker ist eindrucksvollerweise allerdings doch nocheinmal klar die Show dahinter.
Zwölf Jahre Auszeit haben den Sound von Sweet Trip nicht näher an den Zeitgeist geführt oder unmittelbarer gemacht, doch scheint A Tiny House, In Secret Speeches, Polar Equals das Momentum auf seiner Seite zu haben.
„Merry witchmas everybody. And a happy new year.“ Devil's Witches sehen keinen Grund, zu Weihnachten in den besinnlichen Modus zu schalten, sondern feiern auch auf der Christmas-Single Sugar Plum den eindeutigen Heavy Psych Fuzz.
Protomartyr haben mit Ultimate Success Today ein Konzeptalbum über die Abgründe des maroden US-Gesundheitssystems geschrieben, das gegebenenfalls auch gleich als eigene Abschiedsplatte herhalten kann. Spaßig ist das nicht, aber eventuell mal wieder besser denn je.
Nachdem das Mutterschiff The Bronx im vergangenen Jahr bereits mit der sehr befriedigenden Reste-Sammlung Dead Tracks zusammenräumte, was neben den regulären Studioalben so alles abfiel, zieht das Alter Ego Mariachi El Bronx diesbezüglich mit Música Muerta nach.
Politisch motiviert gerät auch A Billion Heartbeats, das sechste Album der Mystery Jets, trotz seines zwischenmenschlichen Sendungsbewusstseins nur zu einem routinierten Stück Indie-Pop/Rock von der Insel.
Es ist irgendwo absurd, dass anhand von Honky Tonk Hell auf einschlägigen Plattformen leidenschaftlich darüber diskutiert wird, wie ein Musiker mit asiatischen Wurzeln derart ansatzlos im unamerikanischen Genre des Country aufblühen kann.










