Suche nach: the used
Es wird sicher einen guten Grund geben, warum Bill Murray sich derart gegen Ghostbusters III sperrt - und sei es nur wegen Der Pate, Jurassic Park, Matrix, Spiderman - oder all den unzähligen weiteren Beispielen, die vor Augen führen, dass Trilogien nicht immer die besten Ideen sind; und vor allem der letzte Teil in der Regel nicht unbedingt der beste Part der Reihe ist.
2012 war auch ein Jahr vieler großartiger Platten toller Bands. Einige davon haben es uns aber besonders schwer angetan – ein Grund mal nachzufragen, was gerade diese Musiker denn dieses Jahr an Veröffentlichungen so richtig gut fanden. Diesmal mit alten und neuen Helden des politischen Hardcore. Auf der einen Seite listen Matt Taylor und Mitch Roemer von Old Lines ihre Lieblingsalben aus dem Vergangenen Jar, auf der anderen nahm sich der auch nach dem Abschluß der Refused-Reunion vielbeschäftigte Dennis Lyxzén kurz die Zeit, um uns seine Top 5 aus dem Jahr 2012 zu verraten.
Old Lines is a Hardcore Band from Baltimore. Mitch Roemer plays the guitar, Jake Berry the drums, Matt Taylor sings and Pat Martin handles the bass. You can purchase their first album 'الشعب يريد إسقاط النظام' at their bandcamp.
Knapp ein halbes Jahrzehnt musste die Masse auf Ton- und Bildträger des euphorisch bejubelten Led Zeppelin-Reunion-Konzerts in der Londoner O2 Arena aus dem Jahr 2007 warten. Gelohnt hat es sich.
Kate Nash hat vermutlich schon recht: irgendjemand sollte das Erbe des ersten Yeah Yeah Yeahs-Albums verwalten oder zumindest in die Fußstapfen von Be Your Own Pet treten. Trotz biestiger Attitüde als Ausblick auf ihr Drittwerk 'Girl Talk' sollte das allerdings doch jemand anderes sein.
Jain, Scientology feiert Weihnachten. Was bedeutet, dass man knapp 34 Jahre nach Grease auch ordentlich Kohle damit verdienen kann. 'This Christmas' ist nicht nur deswegen ein irritierendes Machwerk - aber vielleicht musikalisch trotzdem das optimale Sinnbild, was an Weihnachten mittlerweile alles falsch läuft, wenn man so will.
Die bekannte Cover Compilation 'Punk Goes Pop' geht in die mittlerweile 5. Ausgabe, insgesamt (mit 'Punk Goes Crunk', '...Acoustic' usw. mitgerechnet) ist es bereits die 14. Version der populären Serie. Diesmal packt Fearless Records Bands wie Memphis May Fire, Mayday Parade, Issues und We Came As Romans auf den Silberling, das Konzept bleibt unverändert: Hardcore/Punk Bands covern mehr oder weniger aktuelle Charthits. Geniale Idee oder ein Eintrag der Marke: Dinge die die Welt nicht braucht?
Auch im Mittelteil der Albumtrilogie spielen Green Day unverfängliche Pop-Punk-Kleinode, auf das wesentliche reduziert und ohne große Theatralik. Allerdings eben auch wieder ohne die wirklich zündenden Ideen und Melodien.
Der Auftakt der über die nächsten Monate vervollständigt werdenden Album-Trilogie ist für sich genommen die Rückkehr von Green Day zur Genügsamkeit im Songwriting, die Abkehr von der erdrückenden Konzeptlastigkeit im Mikrokosmos '¡Uno!' verleiht den Kaliforniern dazu eine lange nicht mehr gehörte Leichtigkeit. Aber eben auch eine gravierend zwanglose Beliebig- und Belanglosigkeit.










