Suche nach: the men
Post-Hardcore, Screamo, Metalcore, Pop, Prog-Rock, Emo und Michael Jackson - Letlive. bedienen sich wo sie wollen, nehmen die meisten Zutaten der vorangegangenen (je nach Zählweise) drei Studioalben, verdichten und potenzieren sie: 'The Blackest Beautiful' ist der Brocken geworden, der den Hype nach 'Fake History' auf nicht ganz unprätentiöse Art und Weise doch bestätigt.
Future of The Left arbeiten an ihrem vierten Studioalbum. Die Mittel dafür lukrieren sie via Crowdfunding. Und weil die Sache in jeder Hinsicht gut läuft - nach nur fünf Stunden war das Projekt ausfinanziert - spendiert die Band um Frontmann Andy Falkous vorab einen kurzen Ausblick auf kommendes in EP-Form.
The World Is A Beautiful Place & I Am No Longer Afraid To Die haben nicht nur einen ausgefallenen Bandnamen mit atemloser Nebenwirkung, sondern auch eine ebensolche Vorstellung vom emotionalen Indierock der 1990er-Jahre.
'A Ton of Love' ist ihr 'Sex on Fire': Der Vorbote ist wahlweise die plumpste Stadionrock-Hymne, die die Editors je geschrieben haben - oder die zündendste U2-Single seit über einem Jahrzehnt. Kein Ausreißer wie sich nun zeigt, denn auf 'The Weight of Your Love' biedern sich die Engländer als amerikanische Rockband an den Massenmarkt an.
Alex Zhang Hungtai hat den Lost Highway verlassen der ihn auf 'Badlands' so erfolgreich auf heimgesuchte Nostalgie-Strände und verlassene Surf-Buchten geführt hat und driftet mit dem Doppelschlag 'Drifters / Love Is The Devil' lieber vollends in sein eigenes Universum ab.
Jesse Lortz fühlt sich auch ohne The Dutchess and the Duke sichtlich wohl einem elegischen Reich aus Rotweingetränkten Folksongs und wunderschön perlenden Americana-Schwermut. Auf dem zweiten Case Studies Album 'This Is Another Life' lässt der Mann aus Seattle deswegen schon mal die Sonne scheinen und das Tanzbein schwingen. Alles mit der nötigen Träne im Knopfloch, versteht sich.
2011 zeigte Walter Schreifels Title Fight für deren Debutalbum, wie man geschichtsbewussten Post-Hardcore melodisch an 90er affinem Emocore aufzureiben hat. Den Australiern von Paper Arms verhilft er nun mit der selben Sicherheit zu einem ähnlich gelungenen Start.
Die exzessiv satanistische Okkultrockband The Devil's Blood ist seit Anfang des Jahres Geschichte. Bandleader Selim sorgt mit 'III: Tabula Rasa or Death and the Seven Pillars' posthum aber noch dafür, dass die unheilige Allianz des Geschwisterpaares Lemouchi nicht ausschließlich in positiver Erinnerung behalten wird.
Kaum zu glauben, dass die Hype Williams-Hälfte Dean Blunt für sein offizielles Solodebüt den Sound seiner unzähligen vorangegangenen Veröffentlichungen zumindest ein wenig aufgeräumt hat: 'The Redeemer' schüttet sein Herz über hemmungslos zerfließenden Songskizzen im wage gehaltenen Genre-kaleidoskop aus.
Weil sich Portugal.The Man spätestens seit 'The Satanic Satanist' ohnedies immer weiter dem Sommer und der Mitte des letzten Jahrhunderts annäherten und Brian Burton seine souligen Produktionen immer schon dorthin gebügelt hat, kommt auf 'Evil Friends' eigentlich nur zusammen, was sich wohl zwangsläufig irgendwann finden musste.










