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Nein, Private Music ist nicht das Meisterstück, das die Herolde My Mind is a Mountain und vor allem Milk of the Madonna (sowie natürlich insgeheim auch weißes Getier am Artwork) vorab versprochen haben. Doch das geht absolut klar!
Ein regelrecht beschaulicher Österreich-Stopp nach 45.000 Menschen in London: Fontaines D.C. sind dank des breitenwirksamen Romance weit über den Hipster-Konsens hinausgewachsen und füllen die Freilufthalle B der Messe Graz mit einem heterogenen, begeisterungsfähigen Publikum.
Jon „Sgah’gahsowáh“ Krieger ist mittlerweile auch im Bewusstsein der New York Times-Leserschaft angekommen. Insofern tut er gut daran, den fantastischen Vorgänger mit den noch konsentauglicher rockenden Blackbraid III konsequent fortzusetzen.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.
To Forever Fall Through God's Safety Net unterstreicht innerhalb von rasanten 15 Minuten, dass das United Kingdom aktuell einfach die unangefochtene Hochburg des (aus der Zeit gefallenen) Metalcores ist.
Wie schon beim 2021er-Zauberwerk An Overview on Phenomenal Nature mit (An Overview On) passiert, spendiert Cassandra Jenkins nun auch My Light, My Destroyer ein konzeptuelles Companion Piece: My Light, My Massage Parlor.
Neben einem krassen neuen Artwork und obligatorischen Karaoke-Versionen bekommen die beiden ersten Gridlink-Alben - Amber Gray und Orphan - als Perfect Amber ein Facelift im Komplettpaket.
Songs of Hiraeth ist „the album that never happened“ und versammelt als Compilation Material von Austin Lunn aus den Jahren 2009 bis 2011, das seitdem auf diverse Kurzformate verteilt veröffentlicht wurde.
Neben der in den Black Metal-Rückspiegel blickenden Compilation Songs of Hiraeth atmet Austin L. Lunn nach seinen 2023er-Meisterstück The Rime of Memory mit Laurentian Blue im naturalistischen Folk durch.
Deutlicher als der vor knapp fünf Monaten erschienene direkte Vorgänger Lonesome Drifter entlässt Dollar a Day mit dem Gefühl, dass Workaholic Charley Crockett die Dinge aktuell zu überstürzt veröffentlicht.


![Fontaines D.C., Sprints, Leftovers [23.08.2025: Freilufthalle B, Graz] Fontaines D.C., Sprints, Leftovers [23.08.2025: Freilufthalle B, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/08/IMG_6386.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)





