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Der zeitlos modernde 2022er-Sommertraum Gelb ist das Feld liegt als ihr bisher bestes Album noch kein Jahr im Rückspiegel, da erfinden sich Bilderbuch mittels der beiden (zumindest vorerst nur digital veröffentlichten und ohne Artwork auskommenden) Singles Softpower und Dino schon wieder neu.
Die Veröffentlichungsflut an (offenbar tatsächlich auf kein Album hinauslaufenden) Sun Kil Moon-Singles wird langsam aber sicher unübersichtlich - anstelle/ oder neben des/ dem offenbar angekündigten Goin' Up To Catskill ist da jedenfalls plötzlich Damian.
Sunami machen auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum wenig überraschend Sunami-Sachen - also ebenso entwicklungsresistenten wie effektiven Beatdown Hardcore mit tough flammenden Metalcore-Ahnungen.
Doomiger Stoner Rock der alten Schule mit unverbrauchtem Schwung, wertkonservativ im besten Sinne: Saint Karloff nehmen die Herausforderung, Interstellar Voodoo einen würdigen Nachfolger zu bescheren, mit Paleolithic War Crimes an.
Unter dem Banner Upon Loss Singles veröffentlichen die herausragend unverwechselbaren Metalcore-Grenzgänger Knocked Loose mit Deep in the Willow und Everything is Quiet Now endlich zwei neue Songs.
Eremit opfern dem Sludge Metal mit Wearer of Numerous Forms, was Kali Malone Anfang 2023 für den Drone und Bell Witch erst unlängst für den Funeral Doom darboten: ein überlebensgroßes Epos von auslaugender Länge - und immens entlohnender Wirkung.
Jozef van Wissem und Jim Jarmusch durchwandern gemeinsam American Landscapes, die sich als als Drone Ambient mit Avantgarde Folk-Aura so düster und beklemmend wie einladend offen wie eine Symbiose von Gustavo Santaolalla und Earth anfühlen.
Avantgarde Dissonant Jazzdeath Metal im progressiven Space Futurismus: Imperial Triunphant schalten (offenbar zum Auftakt einer Cover-Reihe?) in dem Assimilierungs-Modus und verleiben sich den Radiohead-Geniestreich Paranoid Android ein.
Merkwürdige Zeiten im Slipknot-Lager: Langzeit-Mitglied Craig Jones ist offenbar gegangen (worden?), dazu wurde eine ominöse Website mit diffusem Soundtrack online gestellt, während die Relevanz der zeitgleich erschienenen Adderall EP eher zu hinterfragen ist.
Veritabler Body Horror im Geiste, letztendlich eine Durchhalteparole an sich selbst: Daniel Blumberg löst seine Singer-Songwriter-Wurzeln auf GUT endgültig im experimentellen Art-Avantgarde-Experiment auf.










